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Maß aller Dinge

aus Harvard Business manager 1/2005

Der Volkswirtschaftslehre verdanken wir die Bestimmung der Produktionsfaktoren: Arbeit, Boden und Kapital. Das Problematische bei der Betrachtung des Faktors Arbeit ist nur - wie Gablers Wirtschaftslexikon lexikalisch humorlos, aber völlig korrekt anmerkt -, "dass die Untrennbarkeit von Mensch und Arbeitskraft unberücksichtigt bleibt". Managern ist das durchaus bewusst. Sie wissen aus der Praxis, dass man nicht einfach oben etwas Faktor A, B und K hineingibt, und schon kommt unten Deckungsbeitrag heraus. Wenn es einen entscheidenden Faktor in den Unternehmen gibt, dann ist das der Mensch.

In den Beiträgen des Harvard Businessmanagers geht es deshalb stets um Menschen. Menschen verbessern Produkte; Menschen verwandeln ein Unternehmen mit detailverliebten F&E-Ingenieuren in eine Innovationsschmiede; Menschen entwickeln Marken für die wachsende Zielgruppe älterer Konsumenten. Am deutlichsten wird die Bedeutung des Menschen natürlich in der Personalarbeit. Drei der Texte in dieser Ausgabe beschäftigen sich damit, wie Unternehmen hier mit einer langfristigen Strategie mehr Erfolg haben können. Lesen Sie, wie Sie das Know-how Ihrer erfahrensten Mitarbeiter erhalten, wie Sie verhindern, dass Ihre teuer eingekauften Topleute im neuen Job versagen und warum es für Unternehmen so wichtig ist, die Gesundheit aller Mitarbeiter oben auf die Agenda zu setzen. Unser "Schwerpunkt Personal" beginnt auf Seite 19.

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Liebe Leserin, lieber Leser, der Harvard Businessmanager erscheint nun seit zwei Jahren im Monatsrhythmus. Unsere durchschnittliche verkaufte Auflage ist von rund 15 000 Exemplaren im Jahr 2002 auf fast 18 000 im Jahr 2004 gestiegen. Ich danke den neuen Lesern für ihr Interesse am Harvard Businessmanager und den langjährigen Abonnenten für ihre Treue. Ich wünsche Ihnen allen Gesundheit und viel Erfolg im neuen Jahr.

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