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MANAGER BLEIBEN

"Glauben Spitzenkräfte, alles erreicht zu haben, unterlaufen ihnen erstaunliche Fehler im professionellen Urteil oder im persönlichen Verhalten."Roderick M. Kramer, Professor für Organisationspsychologie an der Stanford University in Kalifornien
aus Harvard Business manager 4/2004

Das Streben nach Macht verändert Menschen tiefgreifend - oft nicht zu ihrem Vorteil: Sie werfen Charaktereigenschaften wie Bescheidenheit oder die Fähigkeit zur Selbstreflexion über Bord. Doch Manager brauchen diese Eigenschaften zum Überleben, sobald sie an der Spitze angelangt sind. Sonst drohen Eitelkeit und Größenwahn. Auch wenn es kein Patentrezept gegen die Versuchungen

der Macht gibt, ist eines klar: Führungskräfte müssen sich einfach mehr Zeit zum Nachdenken nehmen. So können sie sich auch vor den Schmeicheleien und den oft gut gemeinten Einflüsterungen ergebener Mitarbeiter schützen. Wer zudem Meinungsvielfalt fördert und Widerspruch belohnt, stärkt sein moralisches Immunsystem und kann wieder Vorbild sein.

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