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Corona-Pandemie Wenn keiner mehr auf Dienstreise geht

Wie wichtig Geschäftsreisen ins Ausland wirtschaftlich sind, zeigte sich eindrücklich in den vergangenen Corona-Monaten. Deutschland führt dabei das Vergleichsranking deutlich an.
aus Harvard Business manager 11/2020
Foto: Ralph Orlowski / Getty Images

Würden die Deutschen von heute auf morgen aufhören, Geschäftsreisen ins Ausland zu unternehmen – wie es 2020 in der Corona-Pandemie tatsächlich passierte –, würde die Weltwirtschaft um 4,82 Prozent schrumpfen. Das hat eine Analyse des Growth Lab der Harvard University ergeben.

So groß ist der Einfluss deutscher Geschäftsreisender in aller Welt, dass Deutschland auf Platz 1 im Ranking des Growth Lab steht, weit vor Kanada (1,23 Prozent) und den USA (1,07 Prozent).

Es ist das Land, dessen Geschäftsreisende die Wirtschaft in anderen Ländern am stärksten voranbringen – etwa indem sie die Entwicklung neuer Branchen anstoßen oder bestehende Branchen mit neuen Technologien bereichern.

Am meisten profitieren Österreich, Südafrika, die Schweiz, Nigeria und Tschechien vom Know-how deutscher Geschäftsreisender.

Quelle: Michele Coscia et al.: "Knowledge diffusion in the network of international business travel", Nature Human Behaviour, August 2020

Dieser Artikel erschien in der November-Ausgabe 2020 des Harvard Business manager.

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