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Kommunikation Wenn ein E-Mail-Wechsel eskaliert

E-Mails und Chatnachrichten sind schnell getippt. Wir können damit wunderbar unangenehmen Gesprächen aus dem Weg gehen. So erkennen Sie digitale Tretminen - und reagieren richtig.
aus Harvard Business manager 4/2018
Foto: ILLUSTRATION: HAYON THAPALIYA

Es war Montagmorgen. Lee öffnete sein E-Mail-Postfach und fand eine Nachricht seines Vorgesetzten: "Lee, ich habe entschieden, dass Carlos dem Zentralvorstand präsentieren soll und nicht du. Sicherlich hast du Verständnis dafür." Lee hatte das ganze Wochenende damit verbracht, die Präsentation vorzubereiten. Er kannte nicht nur die Zahlen in- und auswendig, sondern freute sich auch auf die Gelegenheit, sein Gesicht einmal beim Vorstand zu zeigen. Wenn er es gut machte, könnte das seine Karriere voranbringen. Deshalb: Nein, Lee hatte kein "Verständnis dafür". Er war erschüttert, vor dem Kopf gestoßen und fühlte sich betrogen. Aber durfte er das in einer E-Mail schreiben? Und wenn er sich traute, würde es etwas ändern?

Wir alle kennen solche unerfreulichen Überraschungen, die plötzlich in unseren E-Mails auftauchen. Ich nenne sie "E-Mail-Tretminen". Zwischen all den harmlosen E-Mails, die uns jeden Tag erreichen, verstecken sich ein paar digitale Bomben, die aus einem E-Mail Wechsel schnell einen handfesten Konflikt machen können.

Sechs Arten von Horror-E-Mails

Die folgenden sechs Kategorien von Tretminen in E-Mails kennen Sie vermutlich alle. Diese vermeintlich harmlosen Nachrichten sind ein Hinweis darauf, dass ein normalerweise routinemäßiger Austausch vermutlich bald eskalieren wird.

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