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Gesundheit Mit der Eisdusche in den Tag starten

Duschen mit kaltem Wasser wird schon lange eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Wie sich die morgendlichen Kälteschocks auf Krankheitstage von Mitarbeitern auswirken, haben niederländische Forscher untersucht. Eine neue Folge unserer Serie "Verteidigen Sie Ihre Forschung".
aus Harvard Business manager 1/2019
Foto: Roland Weihrauch / picture-alliance / dpa/dpaweb

Geert A. Buijze und seine Kollegen brachten 3000 Freiwillige dazu, ihre morgendliche Dusche mit kaltem Wasser zu beenden. Unterschiedliche Gruppen sollten für einen Monat jeweils 30, 60 oder 90 Sekunden lang kaltes Wasser aushalten oder wie gewohnt duschen. Die Forscher analysierten anschließend die Krankheitstage der Freiwilligen. Die Kaltduscher waren durchschnittlich an 29 Prozent weniger Tagen krank. 

Harvard Business manager: Kalt duschen gilt schon länger als Allheilmittel. Warum haben Sie das untersucht?

Geert A. Buijze: Unsere Studie ist der erste hochrangige Beweis dafür, dass kalte Duschen die Gesundheit verbessern können. Teilnehmer, die mindestens 30 Sekunden lang den Wasserhahn auf kalt drehten, und das einen Monat konsequent machten, meldeten sich zu 29 Prozent seltener krank als unsere Kontrollgruppe. Und sogar zu 54 Prozent seltener, wenn sie zusätzlich regelmäßig Sport machten.

Aber warum macht uns kaltes Duschen gesünder?

Es bewirkt einen feinen Unterschied: Die Teilnehmer, die kalt duschten, berichteten uns, dass sie sich durchaus an ähnlich vielen Tagen krank fühlten wie die Kontrollgruppe. Aber entweder waren die Symptome nicht so stark oder sie fühlten sich insgesamt fitter, sodass sie besser durchhielten und trotzdem zur Arbeit gingen.

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Der genaue Effekt auf das Immunsystem ist unklar, aber wir haben einige Hinweise darauf, wie es funktionieren könnte. Niedrige Temperaturen lassen uns zittern – eine automatische Reaktion des Körpers, um sich warmzuhalten. Sie löst neuroendokrine Effekte und eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion aus, die Hormone wie Cortisol ansteigen lassen, gefolgt von einer Entspannungsreaktion. Zusätzlich aktivieren niedrige Temperaturen das braune – auch "gute" – Körperfett.

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