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Der Patriarch sollte die Zügel rechtzeitig aus der Hand legen, damit das Unternehmen weiterwachsen kann Machtwechsel in Familienunternehmen

Sollte ein Familienunternehmen in der Familie bleiben? Dies ist lediglich eine akademische Frage, weil Familien offensichtlich immer unternehmerisch tätig bleiben wollen. Wenn aber die Führung des Unternehmens aus der Hand einer Generation in die der nächsten übergeht, verläuft der Wechsel oft keineswegs geordnet Ferner ist während des Wachstums eines Unternehmens ein Führungsstil notwendig, der mehr beinhaltet als nur existenzorientiertes Denken. Unternehmerpersönlichkeiten sind aber im allgemeinen nicht zu Reorganisationen in der Lage. Manchmal entsteht ein heftiger Machtkampf mit entsprechend negativen Folgen für das Wohlergehen des Unternehmens. In anderen Fällen sind Machtkämpfe naturgegebene Begleiterscheinungen eines Führungswechsels. Nach Ansicht der beiden Autoren sind Machtwechsel in Familien und Unternehmen produktiver, wenn sie gleichzeitig stattfinden. Zur Lösung dieses ewig wiederkehrenden Problems gehört, daß die ältere Generation Gebrauch von der Flexibilität und den neuen Ideen der auf sie folgenden Generation macht. Die Beteiligung Dritter kann dazu beitragen, irreparable Familienstreitigkeiten und Stagnation des Unternehmens zu verhindern.
aus Harvard Business manager 2/1983
Louis B. Barnes, Simon A. Hershon
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