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Macht oder Martyrium?

aus Harvard Business manager 4/2004

Gute Führung ist eine Kunst. Welches aber sind die unverzichtbaren Eigenschaften für die Verantwortlichen in Unternehmen? Was unterscheidet gute von schlechten Managern?

Flexibilität ist wichtig, also das Talent, sich ständig Veränderungen und neuen Herausforderungen zu stellen, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. Auch Begeisterungsfähigkeit gehört fraglos dazu: andere mitreißen können, die Gabe, Mitarbeiter und Kollegen auch in schwierigen Situationen zu motivieren. Nicht zu vergessen die viel zitierte emotionale Intelligenz. Denn Führungskräfte müssen natürlich in der Lage sein, mit Gefühlen umzugehen - ihren eigenen und denen anderer. Und wie steht es mit Moral, einem Gerüst an Werten und festen Überzeugungen? Sicher, auch das gehört dazu.

War's das? Wohl kaum. Was gutes Management ausmacht, lässt sich nicht in wenigen Zeilen erklären. Der aktuelle Harvard Businessmanager widmet sich daher mit dem vorliegenden Spezial ausführlich dem Thema Führung. In den drei Heftteilen "Manager werden", "Manager sein" und "Manager bleiben" geben international anerkannte Experten wie Warren Bennis, Heinz Stahl, Henry Mintzberg und Roderick Kramer Tipps für angehende Führungskräfte, zeigen das Profil eines neuen mittleren Managers auf, beleuchten Fragen des Führungsstils und warnen davor, den Versuchungen der Macht zu erliegen.

Ein Höhepunkt dieser Ausgabe ist sicherlich unser Interview. Was geht im Kopf von Spitzenmanagern vor? Welche Erfahrungen prägen ihr Handeln? Wie sieht ein Rezept für gute Führung aus? Ein Gespräch über Macht als Martyrium, unbewusste Prozesse, die nötige Portion Narzissmus und die wichtige Rolle von Hofnarren in Chefetagen. Gönnen Sie sich eine halbe Stunde auf der Couch: Insead-Professor und Erfolgsautor Manfred F. R. Kets de Vries analysiert die Psyche von Topmanagern (ab Seite 62).

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