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Was können Partner tun, wenn sie sich in geschäftspolitischen Fragen hoffnungslos zerstritten haben? Krach zwischen Teilhabern

In kleinen Betrieben mit mehr als einem Eigentümer kommt es unvermeidlich zu Meinungsverschiedenheiten über die Führung des Unternehmens. Wo ein Klima gegenseitiger Achtung herrscht, werden diese rasch und leicht beigelegt. Allzu oft, das zeigen zahllose Beispiele, geraten jedoch einst freundschaftlich verbundene Partner in einen erbitterten Streit: Unterdrückte Feindseligkeit und Wut kommen vernünftigen geschäftlichen Entscheidungen in die Quere, und das Überleben der Firma steht auf dem Spiel. Die Gesellschafter können dem jedoch vorbeugen: Bereits bei Gründung des Unternehmens sollten sie sich einigen, daß nur ein Teilhaber die Geschäftsführung übernimmt, und im Detail festlegen, was zu geschehen hat, wenn der andere Partner mit den Entscheidungen des hauptverantwortlichen Mitinhabers nicht einverstanden ist. Was aber, wenn die Partner es versäumt haben, eine solche Abrede zu treffen? Der Beitrag untersucht die Alternativen, ein hoffnungsloses Patt zu überwinden: Heranziehen eines Beraters, Reorganisation, Rückzug der Gesellschafter aus dem Management, Buy out durch einen der Partner, Verkauf an eine dritte Partei und schließlich im äußersten Fall die Liquidation des Unternehmens.
aus Harvard Business manager 3/1987
Philip H. Thurston
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