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Konzepte offen gelegt

Zwei McKinsey-Berater über Markenerfolg.
aus Harvard Business manager 3/2005

Dieses Buch über Markenmanagement ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Zuallererst deshalb, weil die beiden deutschen McKinseyaner Hajo Riesenbeck und Jesko Perrey nicht von der vielerorts grassierenden Beraterkrankheit befallen sind: Sie vermeiden es, unsägliches, abstraktes Denglisch mit einer ärgerlichen Geheimniskrämerei zu kombinieren, welche die eigenen Methoden und Daten zu verschleiern sucht.

Es ist, wie es sein soll und wie es sich mancher auch in der Strategie- und Organisationsberatung wünschen würde: Offen, anschaulich und reflektiert legen die Autoren dar, was sie unter einer Marke verstehen und welche Methoden sie einsetzen beziehungsweise für vernünftig halten. So können sich die Markenspezialisten in den Firmen ein klares Bild machen, auf welchem theoretischen Konzept McKinsey aufbaut. Zudem findet sich, leider ziemlich weit hinten im Buch versteckt, ein hübsches Interview mit Wolfgang Reitzle über Markenmanagement bei BMW und Linde.

Nicht nur Experten, auch Topmanager dürften dieses Buch mit großem Gewinn lesen - manches methodische Detail werden sie getrost überblättern können.

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