Zur Ausgabe
Artikel 1 / 27
Nächster Artikel

Kernfrage des Managements

aus Harvard Business manager 11/2010

Was macht gute Führung aus? Die Antwort scheint nicht einfach zu sein. Mit Büchern darüber lassen sich Regalmeter füllen, an Vorträgen und Seminaren herrscht kein Mangel. Und auch im Harvard Business Manager finden Leser regelmäßig Beiträge zu diesem Thema. Die Erklärung ist einfach: Was gute Führung ausmacht, ist die Kernfrage für alle, die im Management arbeiten wollen. Und da der Umgang mit Menschen an Universitäten und Business Schools nicht wirklich gelehrt wird, sammelt jeder in der Praxis eigene Erfahrungen.

Leadership nennen die Amerikaner die Fähigkeit, die wir im Deutschen - etwas sperriger - häufig als Führungsqualität bezeichnen. In unserem aktuellen "Schwerpunkt Leadership" haben wir für Sie neue Beiträge renommierter Autoren zusammengestellt. Einsteiger erhalten damit das Rüstzeug für die ersten Jahre; erfahrene Manager werden à jour gebracht und können ihre Arbeit überprüfen.

Den Anfang machen die Wissenschaftler Felicitas Morhart und Wolfgang Jenewein (Autor des HBM-Beitrags "Das Klinsmann-Projekt"). Sie beschreiben, wie Führungskräfte heute ihre Teams mit einer Mischung aus emotionaler Leadership und rationalem Management zu Höchstleistung motivieren (ab Seite 28). Dann erklärt Stanford-Professor Robert Sutton (Autor des Managementbestsellers "Der Arschloch-Faktor"), wie gute Vorgesetzte für ihre Mitarbeiter zum Schutzschild werden, damit diese in Ruhe ihren Job machen können (ab Seite 42). Schließlich zeigt US-Berater Robert Schaffer, wie man die vier typischen Führungsfallen umgeht, in die selbst erfahrene Manager immer wieder tappen und so dringend notwendige Veränderungen durch ihr eigenes Verhalten blockieren (ab Seite 52).

Zur Ausgabe
Artikel 1 / 27
Nächster Artikel