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Hebelwirkung

aus Harvard Business manager 6/2003

Sind in Ihrem Unternehmen die Grenzen organischen Wachstums erreicht? Fehlt Ihnen für Fusionen der richtige Partner und für Übernahmen das nötige Geld? Dann wird es Zeit, sich auf die Suche nach alternativen Expansionsmöglichkeiten zu machen. John Hagel III, Unternehmensberater und regelmäßiger Autor des Harvard Businessmanager, stellt in dieser Ausgabe seine Strategie des "Wachstums mit Hebelwirkung" vor. Mit einem Netzwerk von Partnerfirmen nutzen Sie dabei die Ressourcen anderer Unternehmen. So erhöhen Sie Umsatz und Rendite, ohne selbst zu investieren - vielleicht "die Zukunft des Wachstums" (ab Seite 22).

An Expansion denken sollte in der Regel nur, wer den eigenen Laden fest im Griff hat. Das bedeutet auch zu wissen, welche Ausgaben sich wirklich lohnen. Für ihre Kommunikationsstrategien stellen Manager Millionen bereit und können doch meist nicht sagen, was sie damit erreichen. Der Münchener Unternehmensberater Hans Joachim Fuchs hat ein Modell entwickelt, mit dem er endlich eine Antwort auf die drängende Frage liefern will: "Welchen Wert schafft Kommunikation?" (ab Seite 37).

Ob fehlende Expansion oder schlechte Kommunikation, bleibt der Erfolg im Unternehmen aus, muss immer häufiger der Vorstandsvorsitzende seinen Hut nehmen. Doch übereilte Neubesetzungen des Chefpostens bringen meist nicht die Wende. In ihrem Beitrag "Auf die Auswahl kommt es an" schildert die US-Professorin Margarethe Wiersema, welche Fehler Aufsichtsgremien machen und warum ein geordneter Wechsel an der Unternehmensspitze mehr bringt als ein schneller Rauswurf (ab Seite 58).

Gut dran ist in jedem Fall das Unternehmen, das den Managernachwuchs im eigenen Hause heranzieht. Wie Sie mit individuellen Programmen "Talente gezielt fördern", sagt Ihnen die Personalexpertin Nathalie Shope Griffin (ab Seite 79).

© 2003 Harvard Businessmanager

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