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Große Wirkung

aus Harvard Business manager 5/2007

In einer Beziehung nähern sich Politik und Wirtschaft einander an. Die handelnden Personen spielen eine immer wichtigere Rolle. Zwar gieren Manager noch nicht nach jeder Kamera wie viele Berliner Fernsehpolitiker (freundliche Interviews in überregionalen Zeitungen wissen sie allerdings seit Langem zu schätzen). Aber wie Präsentationen vor Kunden, Analysten und Aktionären ankommen, ist für die Unternehmen von großer Bedeutung. Ein gutes Image, eine hohe Reputation haben direkte Auswirkungen auf Umsatz und Aktienkurs.

Die Theaterwissenschaftlerin Brigitte Biehl hat zahlreiche Veranstaltungen von Dax-Unternehmen besucht, Videomitschnitte gesichtet und Redemanuskripte analysiert. Das Ergebnis: Die Führungskräfte großer Unternehmen berichten nur mittelmäßig über ihre Arbeit. Biehl nennt die häufigsten Fehler und zeigt, dass auf dem Weg zum perfekten Auftritt schon kleine Veränderungen große Wirkung haben können. Im anschließenden Interview beschreibt Executive-Coach Stefan Wachtel das veränderte Kommunikationsverständnis junger Spitzenmanager. Wachtel erklärt, warum die Rede zur Marke passen muss und welche Hausaufgaben Mitarbeiter in Kommunikationsabteilungen machen sollten. Unser Titelthema beginnt auf Seite 18.

Zwei weitere spannende Themen aus diesem Heft möchte ich Ihnen besonders zur Lektüre empfehlen: Utz Schäffer, Professor an der European Business School und seine Koautorin Manuela Stoll haben untersucht, was es tatsächlich bringt, als Erster mit einer guten Idee auf den Markt zu kommen. Warum Imitieren in der Praxis häufig besser ist als Innovieren, erfahren Sie ab Seite 8. Und Michael Hammer, der Erfinder des Reengineerings, hat eine neue Methode entwickelt, mit der Sie Ihr Prozessmanagement endlich besser steuern und überwachen können. Das leicht verständliche und von verschiedenen Unternehmen erfolgreich erprobte Modell lernen Sie ab Seite 34 kennen.

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