Antonia Götsch

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Manchmal muss man zur Seite treten und Platz machen, damit jemand anders wachsen kann. Ich hoffe, beim nächsten Mal schaffe ich das auch ohne Infektion.

Kennen Sie den Spruch: "Eigenlob stinkt?" Wie gut, dass ich heute über jemand anderen schreibe, meinen Kollegen Lukas Schürmann. "Authentischer Presenter", "Vielen Dank an Lukas für die schöne Moderation!"; "Toller Experte, toller Moderator. "

Vergangene Woche verfolgte ich zwei Webinare im Bett und auf der Couch, die ich eigentlich selbst moderieren wollte. Ich erlebte die x-te Fortsetzung des Corona-Klassikers: Es kommt mal wieder anders als geplant. Nachdem ich zunächst dachte, mein Sohn könnte sich mit Covid infiziert haben (hatte er aber nicht), steckte ich mich selbst mit Omikron an. Ich konnte es zunächst gar nicht glauben, hatte kaum Symptome. Dennoch warf mich meine Kollegin Kerstin aus einem Meeting und sagte: "Du legst dich jetzt sofort hin, auch wenn du glaubst, das wäre nicht nötig".

In diesem Moment dämmerte mir, dass es nicht nur darum ging, gut mit mir selbst umzugehen. Welches Signal würde ich senden, wenn ich trotz Covid durcharbeite oder ausgerechnet ein Webinar zum Thema Resilienz moderiere? Ich meldete mich also ab – und schaltete in den Schongang.

Ich hätte mir noch mehr aufgeladen

Lukas hatte schon länger überlegt, als Moderator einzusteigen. Doch wir kamen nicht so richtig voran mit dem Plan. Lukas, König des Understatements, sagte immer, er brauche noch Zeit, wolle erst nochmal zuschauen, eine Fortbildung machen. Und tatsächlich hatte er auch viele andere Aufgaben auf den Tisch. Ich folgte meinem Antreiber "Sei stark". Statt ihn zu drängen, hätte ich mir wahrscheinlich noch 16 weitere Webinare aufgeladen.

Dann kam Omikron – und riss uns raus aus unserem eingespielten Beziehungsmodus. Ich sah ein, dass ich mich auf meine Gesundheit konzentrieren sollte. Lukas erklärte sich schnell bereit, meinen Job zu übernehmen. Später sagte er mir: "Ich hätte mich nicht freiwillig gemeldet, weil ich Sorge gehabt hätte, wir vergeben uns durch mögliche Fehler etwas." Nun ging es jedoch nicht mehr um die Frage, wer es machen möchte, sondern um eine drohende Absage des Webinars - und statt möglicher Defizite hatte Lukas mögliche Chancen im Blick: "Besser ich moderiere als gar keiner." Und es lief super. Über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren bei jedem Termin dabei. Lukas ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Er führte souverän und kompetent durch die Webinare.

Was ich für mich mitgenommen habe: Manchmal muss man zur Seite treten und Platz machen, damit jemand anders wachsen kann. Ich hoffe, beim nächsten Mal schaffe ich das auch ohne Infektion.

  • Wenn Sie Lukas selbst ansehen wollen: Die Aufzeichnung des kostenlosen Webinars finden Sie bis zum Ende dieser Woche hier.

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