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Podcast Wie Arbeiterkinder ohne VIP-Netzwerk Karriere machen

Stefanie Mattes hat als erste in ihrer Familie studiert – und erst später verstanden, wieso sie sich manchmal als Außenseiterin fühlte. Im Podcast erklärt sie, wie der Aufstieg gelingt und wie Führungskräfte Diversity fördern.

"Als jemand, der als erster aus der Familie studiert, hat man oft das Gefühl, sich allein durchkämpfen zu müssen", sagt Stefanie Mattes. "Im Nachhinein wäre es sicher gut gewesen, wenn ich selbst auch einen Mentor gehabt hätte."

Mattes wuchs am Rande der Schwäbischen Alb auf. Ihre Eltern arbeiteten beide in der Krankenpflege. Heute ist sie Führungskraft in einem Konzern. Nebenbei hat sie die Initiative "Aufsteiger" gegründet, die Menschen, die als erste in ihrer Familie studieren, mit Mentorinnen und Mentoren zusammenbringt.

Team A - Der ehrliche Führungspodcast

Astrid (Maier, Xing-Chefredakteurin) und Antonia (Götsch, Chefredakteurin des Harvard Business manager) - deshalb Team A - leiten seit Jahren Teams. Sie sprechen alle zwei Wochen mit Gästen aus Unternehmen und Universitäten offen über starke Führung und das, was Managerinnen und Manager umtreibt.

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Die Herkunft entscheidet in Deutschland nach wie vor stark über Bildungs- und Karrierechancen. Laut Zahlen des Stifterverbands  beginnen 79 Prozent aller Grundschüler, deren Eltern Akademiker sind, später ein Studium. Bei Nichtakademikerhaushalten sind es lediglich 27 Prozent.

Eine Studentin aus einer Richter-Dynastie ist beispielsweise nicht nur finanziell besser abgesichert als die Tochter eines Krankenpflegers. Sie profitiert auch von ihrem Netzwerk und Habitus. In einem Artikel im Spiegel nannte Stefanie Mattes als Beispiel für "nicht richtig dazu gehören" Skifahren, weil sich die Eltern einen solchen Urlaub nie leisten konnten. "Wenn man dann als Team einen Ausflug in die Berge plant, kann man eben nicht mitmachen. Umgekehrt bleibt bei den Kollegen vielleicht ein komisches Gefühl zurück, das sich nur schwer festmachen lässt. Man gehört nicht richtig dazu.”

Nach der Veröffentlichung im Spiegel meldeten sich viele, die sagten, in Norddeutschland könne man ja auch nicht unbedingt Skifahren. "Es macht aber eben einen Unterschied, ob man etwas nicht gemacht hat, weil es einfach nicht üblich ist oder ob jemand das Gefühl hat, Erwartungen nicht zu entsprechen", sagt Mattes. "Die Erlebnisse und Erfahrungen sind nicht besser oder schlechter. Wichtig ist, offen darüber zu sprechen, dass Teammitglieder unterschiedliche Hintergründe haben."

Wie der Aufstieg auch ohne geerbtes Netzwerk gelingt und wie Führungskräfte Talente unterschiedlicher Herkunft gezielt fördern, erklärt Stefanie Mattes im Podcast.

Im ehrlichen Führungspodcast Team A sprechen die Chefredakteurinnen Antonia Götsch (Harvard Business manager) und Astrid Maier (Xing News) alle zwei Wochen mit Managerinnen und Managern, Gästen aus der Wissenschaft und dem Sport über Führung, Strategie und Management. Team A erscheint vierzehntäglich hier sowie auf Spotify   und Apple  im Podcast

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