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Entscheiden in Krisenzeiten Warum schnelle Entscheidungen schiefgehen

Gerade in Krisen neigen Führungskräfte dazu, schnell Lösungen zu präsentieren. Doch überstürztes Handeln macht Probleme meist noch schlimmer. Mit diesen vier Schritten kommen Sie zu einem nachhaltigen Erfolg.
aus Harvard Business manager 4/2021
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Richard Baker / In Pictures Ltd. / Corbis / Getty Images

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Albert Einstein soll gesagt haben, wenn er eine Stunde Zeit hätte, um ein Problem zu lösen, würde er 55 Minuten über das Problem nachdenken und fünf Minuten über die Lösung. Aber Einstein versuchte auch nicht, ein Unternehmen inmitten einer Pandemie zu führen – wenn die meisten von uns länger arbeiten und jeden Tag neue Entscheidungen treffen müssen, von Kinderbetreuung bis hin zur Sicherheit der Mitarbeiter.

In einem solchen Umfeld neigen wir dazu, Energie zu sparen, indem wir entweder Entscheidungen vermeiden oder übereilt handeln, noch bevor wir die Chance haben, das eigentliche Problem vollständig zu verstehen. Kurz gefasst: Unser mentaler Tank ist leer, wir kämpfen mit kognitiven Verzerrungen und mit unserer beschränkten Kapazität, Entscheidungen zu fällen.

Es ist verständlich, wenn Sie sich in der Krise auf Lösungen stürzen. Das Abhaken von Punkten auf der eigenen To-do-Liste sorgt für einen beruhigenden Dopaminschub, besonders wenn sich die Welt um einen herum unbeständig und bedrohlich anfühlt. Dennoch, eine vermeintlich schnelle Lösung kann die Dinge schlimmer machen und auf lange Sicht für ebenso viel Ärger sorgen wie das Problem, das man zu lösen versucht.

In meiner Arbeit als Führungsberater habe ich einen einfachen vierstufigen Prozess entwickelt, der Ihnen helfen kann, den Drang, die Dinge zu überstürzen, zu überwinden.

1. Schauen Sie genau hin

Es ist oft leicht, eine Lösung zu finden, wenn man die Fakten nicht so genau kennt und seinen Schreibtisch, das eigene Büro oder den Konferenzraum gar nicht erst verlässt, um das vorliegende Problem zu verstehen. Fakten können aber nur durch genaue Beobachtung gesammelt werden.

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