Zur Ausgabe
Artikel 13 / 25

Teamzusammensetzung Pioniere, Macher, Integratoren und Wächter

Jedes Mitglied eines Teams gehört zu einem von vier Persönlichkeitstypen. Nur in der passenden Zusammensetzung erzielen Gruppen Topleistungen. So gelingt der richtige Mix.
aus Harvard Business manager 6/2017
Foto: Andriy Onufriyenko / Moment RF / Getty Images

Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.

Unternehmen sind mit den Leistungen ihrer Teams unzufrieden. Das bekommen wir jedenfalls von vielen unserer Klienten zu hören, die in ihrem Unternehmensalltag mit komplexen Herausforderungen zu kämpfen haben: von der strategischen Planung bis zum Veränderungsmanagement. Doch unsere Untersuchungen zu diesem Thema deuten darauf hin, dass der Fehler oft gar nicht bei den Mitarbeitern liegt, sondern eher bei den Vorgesetzten, die nicht wissen, wie sie mit den unterschiedlichen Arbeitsstilen und Perspektiven ihrer Untergebenen umgehen sollen.

Das gilt selbst auf höchster Ebene. Manchen Managern ist einfach nicht klar, wie groß die Unterschiede zwischen ihren Mitarbeitern sind; andere wissen nicht, wie sie mit diesen Diskrepanzen und den daraus entstehenden Spannungen umgehen sollen; oder sie begreifen nicht, welche Nachteile es mit sich bringt, dieses Problem zu ignorieren. So verpuffen einige der besten Ideen ungehört oder werden nicht umgesetzt, und die Leistung des Unternehmens leidet darunter.

Um Führungskräften diese Reibungsverluste zu ersparen, hat das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte ein System namens "Business Chemistry" entwickelt. Dieses System unterscheidet vier verschiedene Arbeitsstile und entsprechende Strategien, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Die existierenden Persönlichkeitstests waren bei der Entwicklung des Systems keine Hilfe – sie waren nicht auf das Berufsleben zugeschnitten und stützten sich außerdem zu stark auf die Selbstwahrnehmung der getesteten Personen. Deshalb ließen wir uns von der Anthropologin Helen Fisher von der Rutgers University beraten, deren Untersuchungen zur Gehirnchemie von Liebesbeziehungen Aufschluss über Persönlichkeitstypen und deren zwischenmenschliche Beziehungen geben. Auf dieser Basis entwickelten wir eine Liste von Persönlichkeitsmerkmalen und Vorlieben, die für das Geschäftsleben relevant sind und die man aus dem Verhalten von Menschen am Arbeitsplatz ableiten kann. Mithilfe eines Unternehmens zur Entwicklung von Fragebogen erarbeiteten wir ein Assessmentsystem und testeten und verfeinerten dieses dann anhand dreier voneinander unabhängiger Stichproben, die jeweils aus über 1000 Arbeitskräften bestanden. Schließlich modifizierten wir die statistischen Modelle für die genetische Analyse von Populationen des Molekularbiologen Lee Silver von der Princeton University. Auf diese Weise konnten wir mit ihrer Hilfe Muster in unseren Mitarbeiterdaten erkennen. Daraus leiteten wir mit mathematischen Methoden vier verschiedene Arbeitsstile ab.

Seitdem haben über 190 000 Menschen unseren Persönlichkeitstest absolviert, und wir haben auch Nachfolgeuntersuchungen durchgeführt, um herauszufinden, wie Menschen je nach Arbeitsstil auf Stress reagieren und unter welchen Bedingungen sie besonders gut und erfolgreich arbeiten. Außerdem eruierten wir noch weitere Faktoren, die Aufschluss darüber geben, wie man diese vier Persönlichkeitstypen am effektivsten führt, und veranstalteten über 3000 "Labs" – 90 Minuten bis drei Tage dauernde interaktive Sitzungen, an denen Führungskräfte und deren Teams teilnahmen. Durch diese Labs gewannen wir noch mehr Daten und entwickelten Strategien, die zeigen, für welche Aufgaben man Mitarbeiter den unterschiedlichen Arbeitsstilen entsprechend am besten einsetzen sollte.

In diesem Artikel erläutern wir Ihnen die Vorzüge der vier Persönlichkeitstypen und gehen auf die Probleme ein, die entstehen können, wenn Menschen mit unterschiedlichen Arbeitsstilen aufeinandertreffen. Wir erklären Ihnen außerdem, wie Sie sich die kognitive Vielfalt in Ihrem Unternehmen zunutze machen können.

Harvard Business manager plus

Jetzt weiterlesen. Mit dem passenden manager Abo.

Einen Monat für € 0,99 testen. Jederzeit kündbar.

Ihre Vorteile:

  • manager magazin+ und Harvard Business manager+ im Paket
  • Alle Inhalte von m+ und HBm+ auf der Seite manager-magazin.de und in der manager-Nachrichten-App
  • Der Inhalt der gedruckten Magazine inkl. E-Paper (PDF)
Jetzt für € 0,99 testen

Ihre Vorteile:

  • Alle Inhalte von HBm+ auf der Seite manager-magazin.de und in der manager-Nachrichten-App
  • Einmal anmelden und auf allen Geräten nutzen
  • Der Inhalt des gedruckten Magazins inkl. E-Paper (PDF)
Jetzt für € 0,99 testen

Sie sind bereits Digital-Abonnentin oder -Abonnent? Hier anmelden

Weiterlesen mit manager+

Immer einen Einblick voraus

Ihre Vorteile mit manager+

  • manager magazin+

    in der App

  • Harvard Business manager+

    in der App

  • Das manager magazin und den Harvard Business manager lesen

    als E-Paper in der App

  • Alle Artikel in der manager-App

    für nur € 24,99 pro Monat

Sie haben bereits ein Digital-Abonnement?

manager+ wird über Ihren iTunes-Account abgewickelt und mit Kaufbestätigung bezahlt. 24 Stunden vor Ablauf verlängert sich das Abo automatisch um einen Monat zum Preis von zurzeit 24,99€. In den Einstellungen Ihres iTunes-Accounts können Sie das Abo jederzeit kündigen. Um manager+ außerhalb dieser App zu nutzen, müssen Sie das Abo direkt nach dem Kauf mit einem manager-ID-Konto verknüpfen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung .

Zur Ausgabe
Artikel 13 / 25
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.