SAP-Personalchef Cawa Younosi im Podcast "Ergebnis vor Präsenz"

Sollte der Arbeitsplatz Auswirkungen aufs Gehalt haben? Wie gelingen hybride Konferenzen und Teamprojekte? Cawa Younosi, Personalchef von SAP-Deutschland, über die Rückkehr ins Büro.

Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei, die Fallzahlen steigen wieder – dennoch kehren viele Menschen langsam in die Büros zurück. Für Führungskräfte stellen sich viele Fragen: Wie viel Nähe ist akzeptabel für alle Teammitglieder? Wer will wie oft wieder im Büro arbeiten? Und: Wie organisiere ich die hybride Zusammenarbeit so, dass alle gleichberechtigt teilnehmen können? Und niemand ausgeschlossen wird, weil er oder sie auf einem kleinem Laptopbildschirm zugeschaltet ist und deshalb kaum zu sehen und zu hören ist?

Wie geht Karriere heute?

Was macht eine erfolgreiche Karriere heute aus? Wie finden Menschen ihren Weg? Darüber wollen wir mit Ihnen in unserem nächsten OPEN HOUSE – dem digitalen Community-Talk des Harvard Business managers - sprechen. Am 31. August, 17.30 Uhr.

Zur kostenlosen Anmeldung

Cawa Younosi, Personalchef und Mitglied der Geschäftsführung von SAP Deutschland, teilt seine Erfahrungen im Podcast Team A mit Xing-Chefredakteurin Astrid Maier und Antonia Götsch, Chefredakteurin des Harvard Business managers. Er erklärt, warum der Softwarekonzern seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst entscheiden lässt, wo und wann sie arbeiten - und wie das im Alltag aussieht. "Wichtig ist, dass man grundsätzlich vertrauen muss", sagt er.

Arbeitszeit, Produktivität und Anwesenheit dürften von Führungskräften nicht gleichgesetzt werden. Es zähle das Ergebnis, wenn dieses in vier statt fünf Tagen erreicht werde, auch gut. "Wir sagen: Vertrauen statt Kontrolle. Ergebnis vor Präsenz."

Younosi bezieht zudem eine klare Position zur aktuellen Debatte über Gehälter. Google-Mitarbeiter im Homeoffice äußerten vor Kurzem, dass sie Gehaltskürzungen befürchteten. Bei Tech-Konzernen ist es durchaus üblich, die Gehälter an die Wohnorte anzupassen. "Nachträglich Gehälter zu kürzen, nur weil jemand Homeoffice macht - das ist undenkbar für uns", sagt der Personalchef.

Hören Sie im Podcast das ganze Gespräch.