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Diversity in der Arbeitswelt Sind Sie ein Verbündeter?

In deutschen Büros wird kaum über Rassismus gesprochen, geschweige denn konkret daran gearbeitet, ihn zu überwinden. Wie Sie das ändern können.

Wenn in deutschen Unternehmen über Diversity gesprochen wird, geht es meist um gleiche Chancen für Frauen. Über Chancen für People of Colour wird kaum gesprochen, auch nicht über Rassismus, den Menschen alltäglich im Büro erleben. "Der Schmerz muss endlich ernst genommen werden", sagt Nikeata Thompson, Autorin, TV-Star und Unternehmerin, die sich im vergangenen Jahr mit ihrem Buch "Schwarz auf Weiß" zu einer der wichtigsten Stimmen gegen Rassismus in Deutschland etabliert hat.

Team A - Der ehrliche Führungspodcast

Astrid (Maier, Xing-Chefredakteurin) und Antonia (Götsch, Chefredakteurin des Harvard Business manager) - deshalb Team A - leiten seit Jahren Teams. Sie sprechen alle zwei Wochen mit Gästen aus Unternehmen und Universitäten offen über starke Führung und das, was Managerinnen und Manager umtreibt.

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Als Künstlerin habe sie immer wieder erlebt, wie wenig einfühlsam Menschen ihr in der Arbeitswelt entgegentreten, etwa wenn sie vor einer Show ein helles, hautfarbenes Mikrofon hingelegt bekommt, dass dann als heller Strich über ihre Wange läuft.

Verhaftung der Familie

Im Podcast Team A spricht Thompson, die eine der größten Agenturen für Tänzer und Tänzerinnen in Deutschland leitet und schon mit Helene Fischer und Tom Hanks gearbeitet hat, auch über schwere, rassistische Übergriffe in ihrem Leben. Etwa über eine Verhaftung ihrer ganzen Familie ohne Grund, die sie als Jugendliche an ihrem 11. Geburtstag erlebte.

"Wie oft habe ich gehört, es ist feige, dass ich nicht zur Frankfurter Buchmesse gegangen bin", erzählt sie im Gespräch. Thompson gehört zu einer Reihe Schwarzer Autorinnen, die ihren Auftritt 2021 auf der Messe absagten, nachdem sie hörten, dass rechtsradikale Verlage dort ausstellen. "Solche Worte kommen von Menschen, die keine Ahnung haben, was für eine Panik man hat, dass man traumatisiert wurde und weglaufen musste."

"Jeder hat Vorurteile, ich auch", sagt Thomspon. "Und jeder kann und sollte an sich selbst arbeiten". Im Podcast teilen Thompson und ihre Agentin Zetha Asafu Adjaye, wie Kolleginnen und Kollegen zu Verbündeten werden und Rassismus entgegentreten. Studien aus den USA belegen, dass People of Colour meist dann den Aufstieg in Organisationen schaffen, wenn sie mächtige Verbündete  hatten – meist waren das weiße Männer.

Welche Schritte konkret helfen, was jeder persönlich tun kann und wie echte Vielfalt und Teilhabe in der Arbeitswelt gelingen kann, berichten die Gäste im Podcast.

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