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Studie zu New Work Arbeiten in zwei Welten

Eine neue Studie zeigt: Wissensarbeiter erleben im Job völlig unterschiedliche Rahmenbedingungen. Die einen mehr Freiheit, die anderen mehr Kontrolle. Eine kritische Betrachtung von New Work in der Praxis.
aus Harvard Business manager 12/2020
In seiner Serie "Unequal Scenes" dokumentiert der US-Fotograf Johnny Miller soziale Unterschiede mit Luftaufnahmen aus Kapstadt.

In seiner Serie "Unequal Scenes" dokumentiert der US-Fotograf Johnny Miller soziale Unterschiede mit Luftaufnahmen aus Kapstadt.

Foto:

Johnny Miller

Spätestens mit dem Einzug ins Homeoffice  ist vielen Beschäftigten klar geworden: Aus dem einstigen New-Work-Versprechen des Arbeitgebers ist quasi über Nacht eine neue Realität entstanden. Diese Arbeitsrealität schaut allerdings nur auf den ersten Blick anders aus als die vorherige. Sie ist digitaler, aber können die Beschäftigten kreativer, freier und eigenverantwortlicher arbeiten? Leider nein.

Die Corona-Krise hat sich als Lackmustest für die Praxistauglichkeit von New-Work-Arbeitsweisen erwiesen und gezeigt, dass dieses neue Arbeiten längst nicht so rosig aussieht, wie viele Firmenwebsites und Bekundungen glauben machen wollen. Die Organisationsstrukturen sind mehrheitlich immer noch ganz die alten und kontrolliert wird wie eh und je. Die Arbeitsprozesse wurden eher noch gestrafft, was die Arbeitsbelastung immer weiter steigen lässt.

Die Pandemie hat die Schwächen des alten Arbeitssystems sichtbar gemacht –vor allem jene Bereiche, in denen wir uns schon länger als Leibeigene der Technik fühlen, was sich in Auswüchsen wie beispielsweise E-Mail-Flut, CC-Wahn oder Endlosmeetings zeigt. Dadurch sind nicht nur neue Freiheiten, sondern auch neue Formen der Steuerung und Kontrolle entstanden. So lässt sich manche Führungskraft am Ende des Tages Tätigkeitsnachweise per Excel-Liste schicken.

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Was sind die Gründe für diese Kontrollwut? Warum fällt es uns so schwer, neues Arbeiten zu ermöglichen? Eine Antwort gibt die aktuelle Studie "Wissensarbeit im digitalen Wandel" des Personaldienstleisters Hays. Die Ergebnisse der weltweiten Umfrage unter mehr als 1000 hoch qualifizierten Wissensarbeitern zeigen einen Riss, der die Wirtschaft in zwei Lager teilt.

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