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Teamführung Die Alex-Ferguson-Formel

Alex Ferguson ist als Fußballtrainer eine Legende. Wie kein anderer hat er es geschafft, über Jahrzehnte aus selbstbewussten Superstars erfolgreiche Mannschaftsspieler zu formen. Eine Harvard-Analyse seiner Lehren, die sich auf das Management übertragen lassen.

aus Harvard Business manager 1/2014
Alex Ferguson

Alex Ferguson

Foto:

Alex Livesey / Getty Images for Nike

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Manche nennen ihn den besten Coach aller Zeiten. Bevor er im Mai 2013 in den Ruhestand ging, war Alex Ferguson 26 Spielzeiten lang Trainer von Manchester United, einem der erfolgreichsten und wertvollsten Fußballvereine weltweit. Unter Ferguson gewann der Klub 13-mal die Meisterschaft in der englischen Premier League und dazu 25 weitere nationale und internationale Wettbewerbe (siehe Zeitleiste "Der Weg zur Legende" ) - damit holte Ferguson fast doppelt so viele Titel wie der zweiterfolgreichste Trainer in England. Und er war viel mehr als nur ein Coach: Er spielte eine zentrale Rolle in der Organisation von United und war nicht nur für die erste Mannschaft zuständig, sondern für den gesamten Verein. "Steve Jobs war Apple . Sir Alex Ferguson ist Manchester United", sagt David Gill, früherer CEO des Klubs.

Im Jahr 2012 hatte Anita Elberse, Professorin an der Harvard Business School (HBS), die Gelegenheit, Fergusons Managementansatz zu untersuchen und hierzu eine HBS-Fallstudie zu entwickeln. Jetzt hat sie zusammen mit dem Trainer eine Analyse seiner ungewöhnlich erfolgreichen Methoden verfasst.

Kompakt

Der Trainer

Alex Ferguson war 26 Jahre lang Trainer des Fußballklubs Manchester United. Dabei gewann er 13-mal die Meisterschaft und zweimal die Champions League. Vielen deutschen Fans ist das Finale 1999 noch in guter Erinnerung: Damals besiegte Manchester United Bayern München mit 2:1, wobei das Team erst in der Nachspielzeit die beiden Tore erzielte. Im gleichen Jahr schlug die englische Königin Alex Ferguson wegen seiner Verdienste zum Ritter. Seitdem trägt er den Titel Sir.

Das Buch

Im Oktober 2013 erschien Fergusons Autobiografie, die für große Diskussionen sorgte. Er kritisierte darin Stars wie David Beckham, Roy Keane, Ruud van Nistelrooy und Wayne Rooney mit harschen Worten. Viele warfen ihm daraufhin einen Mangel an Loyalität vor. Doch Ferguson bestätigte nur eine Einstellung, die er auch im Harvard Business Manager vertritt: "Der Trainer bestimmt, was geschieht. Wenn Sie sich fragen, ob die anderen Sie mögen, machen Sie sich das Leben in vielerlei Hinsicht kompliziert.

Anita Elberse: Sir Alex Fergusons Erfolg und Durchhaltevermögen verlangen geradezu danach, analysiert zu werden – und zwar nicht nur von Fußballfans. Wie hat er das geschafft? Lassen sich Vorgehensweisen erkennen, die seinen Erfolg ermöglicht haben, und Prinzipien, von denen er sich leiten ließ?

Während Fergusons letzter Saison als United-Trainer führten mein ehemaliger Student Tom Dye und ich eine Reihe von Interviews mit ihm. Wir befragten ihn zu seinen Führungsmethoden und beobachteten ihn in Aktion – sowohl auf dem United-Trainingsgelände als auch im berühmten Stadion Old Trafford, vor dem heute eine rund drei Meter hohe Bronzestatue von ihm steht. Wir sprachen mit vielen Menschen, mit denen Ferguson gearbeitet hat, von David Gill bis zu seinen Assistenztrainern, dem Zeugwart und den Spielern. Zudem haben wir ihn bei vielen kurzen Treffen und Gesprächen mit Fußballprofis und anderen Angestellten beobachtet: in Fluren, der Cafeteria, beim Training und wo immer sonst sich eine Chance dazu ergab. Später kam Ferguson zur HBS, um zu sehen, wie wir die Fallstudie über ihn lehrten, um seine Einsichten einzubringen und Fragen der Studenten zu beantworten. Die Folge war, dass es in meinem Hörsaal nur noch Stehplätze und einen faszinierenden Gedankenaustausch gab.

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