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CEO-Nachfolge Erfahrung wird überschätzt

Was glauben Sie? Profitieren Unternehmen eher von CEOs mit viel Erfahrung an der Unternehmensspitze oder von Kandidaten, die den Topjob zum ersten Mal machen?

aus Harvard Business manager 2/2021
Foto:

sesame / Getty Images

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Bei der Suche nach dem besten Kandidaten für den Posten des CEOs legen Boards die Latte oft sehr hoch. Eine verpfuschte Nachfolge schadet schließlich nicht nur dem Unternehmen, sondern auch dem eigenen Nimbus. Außerdem haben die meisten Boardmitglieder wenig Lust, sich gegenüber Aktionären für eine Fehlentscheidung zu rechtfertigen.

Aspekte, die für einen Kandidaten oder eine Kandidatin sprechen, spielen daher bei der Auswahl eine ebenso große Rolle wie potenzielle Risiken. Deshalb sind es oftmals die Antworten auf zwei Fragen, die den Ausschlag geben: Wer ist die sicherste Wahl? Und bei wem ist die Wahrscheinlichkeit am geringsten, dass er oder sie scheitert?

Boards entscheiden sich häufig für das geringste Risiko – und damit für Bewerber, die schon Erfahrung im Topjob vorweisen können. Der Anteil an CEOs, die zuvor in einem anderen Unternehmen an der Spitze standen, hat sich seit 1997 vervierfacht: Mittlerweile werden rund 16 Prozent aller CEO-Posten mit erprobten Topmanagerinnen und -managern besetzt.

Eine neue Untersuchung der Personalberatung Spencer Stuart hat jedoch ergeben, dass ausgerechnet erfahrene CEOs häufig überraschende Kosten verursachen. Im Rahmen ihrer Studie analysierten die Fachleute die Leistung von 855 CEOs, die Unternehmen aus dem Standard-&-Poor's-500-Aktienindex leiteten. Als Basis diente die Unternehmensentwicklung unter der Ägide eines jeweiligen Topmanagers. Insgesamt berücksichtigten die Forscher einen Zeitraum von 20 Jahren.

Wie sich zeigte, übertraf die Performance der CEO-Neulinge die Leistungen ihrer altgedienten Kolleginnen und Kollegen oft erheblich. Vor allem bei den mittel- bis langfristigen Ergebnissen lagen die Jobanfänger vorn.

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