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Führung

aus Harvard Business manager 10/2004

Was macht eigentlich ein Manager? Mit dieser schlichten Frage deckte Henry Mintzberg 1981 gravierende Unterschiede zwischen Wunschbild und Wirklichkeit auf. Ergebnis: Die meisten Führungskräfte bewältigen ihre Aufgabe nicht so souverän, wie sie vorgeben. Sie müssen lernen, sich besser zu organisieren, und ihr Herrschaftswissen anderen zugänglich machen. Der Autor spricht dabei auch das Problem der richtigen Managerausbildung an. Nicht umfassendes Bücherwissen, sondern eine Kombination aus Theorie und Praxis sei die geeignete Vorbildung. Diese Philosophie versuchen die deutschen Hochschulen heute mit neuen MBA- und Bachelor-Angeboten aufzugreifen.

Qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden und sie zu halten wird in den kommenden Jahren auf Grund der demografischen Entwicklung immer wichtiger werden. Die Unternehmen müssen also umdenken. Stock-Options werden nicht ausreichen, um gute Leute dauerhaft zu motivieren. Darum lohnt es sich, den Aufsatz von Timothy Butler und James Waldroop aus dem Jahr 2000 erneut zu lesen und sich mit den vitalen Interessen seiner Mitarbeiter auseinander zu setzen. Zahlenkünstler, Kreative, Kommunikatoren und echte Führer - diese Charaktere finden sich zu jeder Zeit in jeder Firma. Butler und Waldroop verraten, was Mitarbeiter mit diesen Eigenschaften zufrieden macht.

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