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Ergebnisse einer Pilotstudie Fremdmanager in Familienunternehmen

Häufig kennzeichnet man das "Familienunternehmen" durch die Verbindung von Eigentum und Leitung in derselben Person, dem "Unternehmer", oder einiger weniger Familien. 1) So treffend diese Umschreibung den Ursprung des Familienunternehmens charakterisiert, so haftet ihr doch eine große Schwäche an: Sie verstellt den Blick auf die eben auch vorkommende Situation, in welcher sich das haftende Kapital zwar vollumfänglich oder doch zum ganz überwiegenden Teil in den Händen einer oder weniger Familien befindet, die oberste Managementposition aber von einer außerhalb der Familie(n) stehenden Person, dem "Fremdmanager" im engen Sinn, bekleidet wird. Mit eben dieser Konstellation setzten sich die nachfolgenden Ausführungen auseinander. Sie gehen den Ursachen und Grundproblemen des Fremdmanagements nach und suchen die "Situation" und die "Befindlichkeit" von familienfremden Spitzenmanagern zu ergründen. Über diese Thematik finden sich in der Literatur, soweit wir sie zu überblicken vermögen, keine Spezialuntersuchungen, sondern nur generelle Hinweise. 2) Aus diesem Grund beruhen die folgenden Ausführungen im wesentlichen auf einer empirischen Untersuchung, die von Doktoranden der Hochschule St. Gallen im Laufe des Jahres 1981 in der Schweiz und in Süddeutschland durchgeführt worden ist
aus Harvard Business manager 3/1983
Emil Brauchlin
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