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Das Konzept des "Frugal Manufacturing" setzt auf klein volumige, flexible Fertigung Fabriken in der Fabrik

Seit den Tagen Henry Fords versuchen Unternehmen, die Kosten durch Steigern der Herstellmengen zu senken. Dabei setzten sie immer schnellere Fertigungsprogramme ein, immer größere Maschinen. Aber größer bedeutet nicht unbedingt besser. Betriebe, die rund um eine große Fertigungslinie operieren, bleiben abhängig von ihrem schwächsten Glied. Und die riesige Investition in eine größere, schnellere Fertigungslinie kann das Management zwingen, ganz unterschiedliche Produkte herzustellen. Die Fabrik verliert den Hauptzweck aus dem Auge und gewinnt dafür nur wenig Flexibilität. Ein besserer Weg zu wettbewerbsfähiger Fertigung besteht in "frugalem" Denken. Die Auswahl der Maschinen muß den stufen weisen Ausbau der Kapazität erlauben. Massenproduktion muß mit hochspezialisierten Minifabriken bewältigt werden - Fabriken in der Fabrik - , in denen die Maschinen klein, leicht beweglich, hochdediziert und dem Arbeitsablauf entsprechend organisiert sind.
aus Harvard Business manager 2/1988
Richard J. Schonberger
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