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Erweitern Sie Ihr Repertoire!

aus Harvard Business manager Spezial 1/2022
Antonia Götsch, Chefredakteurin

Antonia Götsch, Chefredakteurin

Foto: ALEXANDER HAGMANN

Stellen Sie sich einen Musiker vor, der sagt: "Ich habe ein Talent für die lauten Töne, alles andere liegt mir nicht." Soll dieser Musiker sein Leben lang nur Wagners "Walkürenritt" spielen – und sich abmelden, wenn sein Orchester "Eine kleine Nachtmusik" von Mozart auf die Bühne bringt?

Ich habe viele Führungskräfte getroffen, die sich mit einer Tonart zufriedengeben. Nach dem Motto: "Ich habe meinen Stil. Wem das nicht passt, der kann ja gehen." Ein Virtuose beherrscht jedoch die ganze Bandbreite, das gilt für Musiker und Managerinnen gleichermaßen.

Führungskräfte müssen sich auf verschiedene Situationen und Menschen einstellen. Wenn sie befördert werden, übernehmen sie einen neuen Job, eine neue Rolle, die ganz neue Kompetenzen erfordert.

Früher besuchten Führungskräfte oft heimlich und verschämt Seminare. Ich erinnere mich an die, die so taten, als ob sie das alles nichts anginge. Oder die Unentbehrlichen, die ständig nebenbei telefonierten – als wäre es eine Auszeichnung, sich mit besonders vielen operativen Details zu beschäftigen.

Ich bin froh, dass sich das ändert und Lernen Teil einer professionellen Haltung wird. Wie albern wäre es zu glauben, dass wir in unserer Führungsrolle nicht trainieren müssen. Eine Geigerin übt mehrere Stunden, auch wenn sie kein Konzert hat.

Diese Spezial-Ausgabe – so unsere Idee – soll wie ein Training oder Werkzeugkoffer für Sie sein. Sie enthält Harvard-Klassiker, die so gut sind, dass sie über Jahre nichts an Bedeutung verloren haben. Sowie Tipps zu neuen Anforderungen wie hybrides Arbeiten oder Empathie. Ich hoffe, Sie entdecken ein paar Ideen, um Ihr Repertoire zu erweitern.

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