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Manager müssen über Lagerbestände, Betriebsabläufe und Produktkosten genau informiert sein Ein einziges Kostensystem ist zuwenig

Ein Unternehmen kann seiner Wettbewerbsposition schwer schaden, wenn es sich nur auf eine der üblichen Kostenrechnungen stützt. Denn keines dieser Systeme liefert den Managern präzise und umfassend all die Informationen, die sie brauchen, um wirklich zu erreichen, was sie wollen: betriebliche Leistungsfähigkeit und höchste Produktqualität bei niedrigen Kosten. Von vielen Managern aber wird nicht bedacht, daß Kostensysteme mehrere Aufgaben erfüllen müssen - neben der Bestandsbewertung auch Betriebsablaufkontrolle und Produktkostenerfassung. Die "offiziell" angewandten Systeme dienen in erster Linie der Bewertung der Bestände. Für die beiden anderen Aufgaben müssen die Manager sich dann regelmäßig nach zusätzlichen Methoden umsehen. Der Autor schlägt ein System vor, das allen drei Aufgaben Rechnung trägt: Es erlaubt, Daten analog zu den Produktionsabläufen zu ermitteln, zwischen fixen und variablen Kosten zu differenzieren sowie diese anschließend lediglich den Kostenstellen zuzuordnen, die mit dem Produktionsgeschehen unmittelbar verbunden sind.
aus Harvard Business manager 3/1988
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