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Hausinterne Trainingsprogramme für Manager ermöglichen es, Probleme real anzugehen und durch Handeln zu lernen Die Wirtschaft entdeckt problemorientiertes Lernen

Problemorientiertes Lernen ("action learning") ist genau das, wonach es klingt - Lernen durch Erfahrung, durch Lösung realer unternehmerischer Probleme. Dieses Trainingskonzept, von dem britischen Professor Reginald Revans entwickelt, erfreut sich in Großbritannien und auf dem europäischen Kontinent zunehmender Beliebtheit, weil es eine effektive Methode ist, erfahrene Manager heranzubilden. Nancy Foy beschreibt ein Trainingsprogramm, das von der britischen General Electric Company realisiert wurde. Im Rahmen dieses Programms wurden Manager von ihren regulären Tätigkeiten entbunden, um Probleme in der eigenen oder in einer anderen Abteilung zu lösen. Sie bildeten kleine Gruppen, die jeweils von einem Trainer geführt wurden und regelmäßig zusammenkamen, um die Schwierigkeiten und Fortschritte der Gruppenmitglieder zu diskutieren. Der Prozeß, den die Manager durchliefen, ähnelt zwar in mancher Hinsicht anderen Entwicklungskonzepten - Problemlösung, Fallstudien, Sensibilitätstraining, Unternehmensberatung, Job Rotation oder Task Force -, das Ziel problemorientierten Lernens jedoch ist umfassender: Problemlösung und Management Development werden miteinander verbunden - zum Nutzen des Unternehmens und des Kursteilnehmers.
aus Harvard Business manager 4/1982
Nancy Foy
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