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Die neuen Manager

aus Harvard Business manager 1/2009

Unfähig, verantwortungslos, gierig - diese drei Wörter stehen für das Bild, das weite Teile der Gesellschaft von Managern haben. Maßlose Gehälter, Korruption und die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise haben das Vertrauen in die Führungskräfte von Unternehmen erschüttert. Ein unhaltbarer Zustand, wie die Harvard-Business-School-Professoren Rakesh Khurana und Nitin Nohria finden. Sie fordern daher, dass Management endlich zu einer echten Profession wird. Dazu sind zwei wesentliche Änderungen nötig: Zum einen sollte es eine Pflichtausbildung mit einer Zulassungsprüfung für angehende Manager geben; zum anderen sollten sich die Führungskräfte Standesregeln unterwerfen, das heißt einem Kodex gehorchen, der dem hippokratischen Eid für Mediziner ähneln könnte. Mehr über "Die Neuerfindung des Managers" lesen Sie ab Seite 20.

Wie notwendig Reflexion und Selbsterkenntnis sind, hatte vor rund zehn Jahren Daniel Goleman mit seinem Buch "Emotionale Intelligenz" bewiesen. Seine Thesen fanden begeisterte Leser, nicht nur im Management. Nun legt Goleman nach. In unserem Beitrag "Soziale Intelligenz - warum Führung Einfühlung bedeutet" zeigt der Bestsellerautor, wie Manager Empathie nutzen können, um die Stimmung in Teams zu verbessern und deren Leistung zu steigern. Warum dies gerade in Krisenzeiten wichtig ist, lesen Sie ab Seite 34.

Seit rund 14 Jahren steht John Chambers als CEO an der Spitze des Internetausrüsters Cisco. Er ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass lernen und sich ständig verändern die beste Überlebensstrategie ist. Wie es Chambers und sein Team schaffen, frühzeitig bahnbrechende Trends zu erkennen, und wie dem Topmanager der Wandel vom autoritären zum kooperativen Chef gelang, steht in unserem CEO-Gespräch ab Seite 46.

Der Künstler Michael Salow ließ sich vom Magazin "Jetzt" 8/2000 zu unserem aktuellen Titelbild inspirieren.

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