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"Selten tritt ein, was wir vorhersagen, um so häufiger das, was wir überhaupt nicht erwarten" (Disraeli) Die Kluft zwischen Realität und strategischer Planung

Einige ökonomische Konzepte sind im amerikanischen Wirtschaftsleben schnell übernommen worden, einige langsam und einige überhaupt nicht. Ein Konzept, das sich bemerkenswert rasch verbreitet hat, ist die strategische, langfristige Planung. Wenngleich Henri Fayol die Bedeutung der Unternehmensplanung bereits 1916 unterstrich, wurde diesem Thema eigentlich erst 1958 ernsthaft Aufmerksamkeit geschenkt, als David W. Ewing sein Buch "Lang Range Planning for Management" veröffentlichte. Im vorliegenden Beitrag arbeiten die Autoren zwei Grundprobleme heraus, die der strategischen Planung innewohnen: die Erstellung einigermaßen genauer Vorhersagen und der Mißbrauch des strategischen Plans als Dokumentierung von Operationen. In der zweiten Hälfte ihres Beitrags schlagen sie vor, daß sich Unternehmen des "Konzepts der adaptiven Vorausplanung" bedienen, um diese Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen.
aus Harvard Business manager 3/1980
Ronald N. Paul, Neil B. Donovan, James W. Taylor
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