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Für die Rechnungslegung kleiner und mittelständischer Unternehmen gelten besondere Regeln Die Finanzen der Familienbetriebe

Regeln, die für die Rechnungslegung großer Publikumsgesellschaften gelten, lassen sich nicht - oder nicht immer - auf Eigentümerfirmen übertragen. Denn die üblichen Bilanzen besagen nun einmal dort wenig, wo Vermögenswerte frei zwischen dem Unternehmen und seinem(n) Eigentümer(n) hin und her wandern. Wo ein Unternehmen hauptsächlich im Interesse einer Familie betrieben wird, um deren Mitgliedern Arbeit, soziale Sicherheit, finanzielle Bewegungsfreiheit und andere Vorteile zu verschaffen, liefern auch Bilanzen keinen zuverlässigen Aufschluß über seinen Stand. Wer darum die Ergebnisse kleiner (und gewöhnlich im Privateigentum befindlicher) Unternehmen verfolgen möchte, wird zwar die üblichen Bemessungskriterien anwenden, wenn er prüfen möchte, ob die meist nicht veröffentlichten Ziele erreicht wurden. Aber wo die Praktiken anders sind, müssen auch die Resultate anders beurteilt werden.
aus Harvard Business manager 3/1988
Richard I. Levin, Virginia R. Travis
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