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Das strategische Management sollte um eine neue Dimension erweitert werden Die Bedeutung soziopolitischer Strategien

Der vorliegende Artikel argumentiert für eine Erweiterung strategischen Managements um eine soziopolitische Dimension. Aufbauend auf den Ergebnissen eines umfangreichen europäischen Forschungsprojekts wird davon ausgegangen, daß soziale und ökonomische Anforderungen der Gesellschaft an die soziale Institution "Privatunternehmen" heute weitgehend nicht nur nicht mehr übereinstimmen, sondern sich sogar oft widersprechen. So wird von europäischen Großunternehmen einerseits gefordert, daß sie erfolgreich auf schwieriger werdenden Weltmärkten konkurrieren, und andererseits sollen sie unrentable Tätigkeiten aufrechterhalten, um "Arbeitsplätze zu sichern". Um zu verhindern, daß Unternehmen in den wachstumsschwachen 80er Jahren vermehrt in Konfliktsituationen gedrängt werden, denen sie nicht gerecht werden können, sind Manager genötigt, die gesellschaftlichen Rollen zu identifizieren und zu fördern, welche den komparativen Vorteilen des Privatunternehmens am besten entsprechen. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sind jedoch eine Reihe von Fähigkeiten und Instrumentarien notwendig, die nicht gerade zum traditionellen Managementrepertoire gehören.
aus Harvard Business manager 4/1983
Igor Ansoff, Paul M. Achleitner
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