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Beschaffung wird zu einem kritischen Erfolgsfaktor Die 90er Jahre stellen den Einkauf auf die Probe

Noch verstehen sich viele Einkaufsabteilungen bloß als ausführendes Organ. Sie glauben, die anderen Unternehmensbereiche (zum Beispiel die Planer in der Produktion) müßten ihnen exakt aufgeben, welche Güter mit welchen Qualitätsmerkmalen zu beschaffen sind. Doch ein so passives Selbstverständnis wird in Zukunft den Anforderungen nicht mehr gerecht. Welche Bedeutung Einkäufern zukommt, zeigt allein schon der Trend, die Fertigungstiefe fortgesetzt zu reduzieren; bereits heute liegt der Materialkostenanteil bei vielen Produkten höher als die jeweilige eigene Wertschöpfung. Wichtiger wird der Einkauf zudem aufgrund der wachsenden Komplexität der Beschaffungsmärkte, wozu vor allem die zunehmende Europäisierung des Geschäfts und das sich immer mehr ausbreitende Global Sourcing beitragen. Entwicklungen wie diese gaben den Anstoß, um in Workshops mit ausgewählten Unternehmen die Konsequenzen für den Einkauf und mögliche Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Der Beitrag faßt die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, welche Vorkehrungen der Einkauf bereits jetzt treffen muß, damit er in den 90er Jahren seinen Anteil zum Unternehmenserfolg leisten kann.
aus Harvard Business manager 3/1989
Edwin Fischer
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