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Der Ruf der deutschen Industrie in den USA zeigt: Die Japaner besitzen kein Monopol auf Spitzenleistungen Deutschlands Industrie ist Weltklasse

In einer medienbewußten Zeit werden Momentaufnahmen oft als beständige Realität akzeptiert. So auch bei vielen amerikanischen Managern, für die jene mit Datsuns und Toyotas zum Überquellen gefüllten Ausstellungsräume der Autohändler und die unter dem Gewicht der Sonys und Nikons fast zusammenbrechenden Regale im Handel der weithin akzeptierte Beweis für fein abgestimmte, gut funktionierende Produktionssysteme sind. Die Autoren zeigen, daß dieser Beweis insofern unglücklich gewählt ist, als er eine zwingende Verbindung zwischen industriellem Erfolg und bestimmten Nationalcharakteristika suggeriert. Die Erfahrungen der deutschen Industrie zeigen hingegen, daß industrielle Überlegenheit nicht eine Geheimdomäne irgendeiner Nation ist. Gute Arbeit ist eben gute Arbeit, unabhängig davon, wo sie geleistet wird, obwohl Führungskräfte in einem Land größeren Wert auf bestimmte Faktoren legen als Führungskräfte in einem anderen.
aus Harvard Business manager 2/1983
Joseph A. Limprecht, Robert Hayes
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