Zur Ausgabe
Artikel 11 / 18
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Internationale Unternehmensbündnisse sind nur schwer mit Leben zu erfüllen Der dornige Weg strategischer Allianzen

In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl supranationaler Unternehmen in aller Welt ständig zugenommen. Und in den 80er-Jahren hat sich dieser Trend noch merklich beschleunigt. Dabei ist das Schicksal solcher Zusammenschlüsse höchst ungewiß. Jedem (seltenen) Erfolg - wie etwa im historischen Fall Unilever - stehen reichlich Fehlschläge gegenüber. Erinnert sei an Fiat/Citroen, Hoesch/ Hogovens oder Dunlop/ Pirelli. Allem Anschein nach waren die Allianzstifter allzu häufig auf Synergien versessen, die lediglich "auf dem Papier" bestanden. Unterschätzt wurden (und werden) dagegen die Schwierigkeiten der Umsetzung und die Konsequenzen aus den mannigfach sich ändernden strategischen Gegebenheiten. So viele Allianzen heute auch existieren mögen - nur wenigen gelingt es, ihr Potential wirklich auszuschöpfen. Vornehmlich an zwei Beispielen zeigt der Autorauf, warum Allianzen zumeist scheitern: an der 1983 geschlossenen Verbindung von AT&T und Olivetti und dem 1929 gegründeten Glücks fall Unilever.
aus Harvard Business manager 3/1988
George Taucher
Zur Ausgabe
Artikel 11 / 18
Vorheriger Artikel
Nächster Artikel