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Mehr zum Thema ... Das grüne Unternehmen

Bücher, HBM-Beiträge und Links mit ergänzenden Informationen.
aus Harvard Business manager 12/2009

Bücher

Winston, A. S.: Green Recovery, Harvard Business Press 2009, 194 Seiten, 12,99 Euro.

Wie viel Geld kann ein Unternehmen sparen und wie viele Jobs sichern, wenn es Energiebedarf und Müll um ein Viertel reduziert? Der amerikanische Nachhaltigkeitsexperte Andrew Winston zeigt am Beispiel von Microsoft, Disney und anderen Konzernen, wie der Umweltschutz dabei helfen kann, aus der Finanzkrise als Sieger hervorzugehen.

Braungart, M., McDonough, W.: Die nächste industrielle Revolution: Die Cradle to Cradle-Community, Europäische Verlagsanstalt 2008, 245 Seiten, 25 Euro.

Schöne neue Welt. Kleidung wandert nach Gebrauch auf den Kompost und wird wieder Bestandteil der Natur. Kunststoffe werden nach Gebrauch in gleicher Qualität endlos wiederverwendet. Das Null-Müll-Konzept Cradle to Cradle hat der Chemiker Michael Braungart entwickelt. Er beschreibt es anhand von 33 Fallbeispielen.

Senge, P.: The Necessary Revolution, Doubleday 2008, 406 Seiten, 21,99 Euro.

Einen Schritt weiter geht der Organisationsexperte Peter Senge. Er entwirft eine Welt, in der mit der überschüssigen Energie eines Unternehmens ein anderes versorgt werden kann und in der Konzerne selbstverständlich mit Umweltverbänden kooperieren. An Beispielen und Tipps zeigt er, wie nachhaltiges Wirtschaften zum Business wird.

Wenzel, E.; Kiring, A.; Rauch, C.: Greenomics, Redline 2008, 232 Seiten, 19,80 Euro.

Die Zukunft ist grün. Energiesparen wird Statussymbol, Lebensqualität ist Trumpf, und grüne Strategien von Städten sind Wettbewerbsfaktoren im Kampf um die beliebtesten Standorte weltweit. Die Trendforscher beschreiben, wie der Hang zur Nachhaltigkeit unser Leben, aber auch die Märkte und damit die Unternehmen verändern wird.

Baumast, A.: Betriebliches Umweltmanagement, Ulmer Verlag 2008, 297 Seiten, 24,90 Euro.

Wie entwickelt man eine Ökobilanz? Wie funktionieren Umweltcontrolling und -management? Dieses als Lehrbuch angelegte Grundlagenwerk dient dazu, sich mit den Prinzipien des Umweltschutzes im Unternehmen vertraut zu machen: von der Entwicklung nachhaltiger Produkte bis zur Einhaltung gesetzlicher Auflagen und Standards.

Goleman, D.: Ökologische Intelligenz, Droemer 2009, 271 Seiten, 19,95 Euro.

US-Bestsellerautor Daniel Goleman untersucht, wie Verbraucher das Gespür für die ökologischen Folgen ihres Konsums verbessern können. Bald werde jeder selbst prüfen, welche Schäden ein Produkt bei der Herstellung verursacht - und sein Konsumverhalten anpassen. Manager müssen dies berücksichtigen (siehe HBM Online rechts).

HBM Online

Goleman, D.: Gesucht - der grüne Manager

Für Kunden wird es immer wichtiger zu wissen, wie stark eine Ware Mensch und Natur belastet. Im Internet entstehen gerade bequeme Angebote, die Ökobilanzen verschiedener Produkte miteinander zu vergleichen. Visionäre Führungskräfte nutzen diesen Trend und informieren Verbraucher umfassend.

August 2009, Seite 6, Produktnummer 200908006.

Reinhardt, F. L.; Porter, M. E.: Wettbewerbsfaktor Umweltschutz

Manager denken zu kurz, wenn sie die Diskussion um die globale Erwärmung nur als Herausforderung für ihre Öffentlichkeitsarbeit begreifen. Viele operative Verbesserungen schützen die Umwelt und senken die Kosten gleichermaßen. Strategische Initiativen können sogar zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.

Dezember 2008, Seite 8, Produktnummer 200712008.

Economy, E.; LIeberthal, K.: Warum Investoren Chinas Umwelt schützen müssen

Die Umweltverschmutzung in China wird für internationale Konzerne zu einem echten Problem. Wasserknappheit und Energiemangel verursachen Produktionsausfälle. Imageschäden drohen, weil die politische Führung ausländische Firmen gern für Umweltsünden verantwortlich macht. Lernen Sie von Hewlett-Packard, Coca-Cola und Shell, die Umwelt zu schützen und damit Ihre Geschäftsgrundlage zu sichern.

August 2007, Seite 74, Produktnummer 200708074.

Krajeski, A.; Bakhshi, V.: Wie die Erderwärmung die Bilanz verändert

Wenn das Klima verrücktspielt, können Unternehmen weitermachen wie bisher - oder sie lernen, die Situation für sich zu nutzen. Eine fiktive Bilanz zeigt, wie das funktionieren kann.

Dezember 2007, Seite 14, Produktnummer 200712014.

Gespräch mit Michael Prinz zu Salm: Die Wiege der Nachhaltigkeit

Der Grundbesitzer und Winzer über das komplexe System Wald und wie nachhaltiges Management über Generationen hinweg funktionieren kann.

November 2004, Seite 102, Produktnummer 200411102.

Kaufmann, L.: Der Nutzen anständigen Wirtschaftens

Westliche Unternehmen, die sich in den boomenden Regionen Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas sozial und ökologisch engagieren, können davon auch ökonomisch profitieren, wie eine Exklusivstudie zeigt.

Januar 2008 Seite 6, Produktnummer 200801006.

Internet

Daten

Informationen, Forschungsberichte und Konferenzen rund um das Thema Wasserverbrauch:

www.waterfootprint.de www.unesco.org/water/wwap/wwdr

Die Organisation Global Footprint Network informiert und berät zum Thema Ressourcenverbrauch:

www.footprintnetwork.org/de/

Ein Arbeitspapier des Wuppertal-Instituts zum Thema Ressourceneffizienz mit vielen Hinweisen für das Management:

www.wupperinst.org/uploads/tx_wibeitrag/WP176.pdf

Organisationen

Informations- und Diskussionsplattform zum Thema Konsum nach ökologischen und sozialen Standards.

www.utopia.de/

Deutschlands älteste Vereinigung umweltbewusst produzierender Unternehmen.

www.baumev.de/

Institute

Das Öko-Institut in Freiburg arbeitet eng mit Unternehmen zusammen, um nachhaltige Prozesse zu entwickeln.

www.oeko.de

Das Centre on Sustainable Consumption and Production forscht und berät zu den Themen Ressourceneffizienz, Corporate Social Responsibility und nachhaltige Produktion.

www.cscp.org

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