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Irrationales blüht, wenn der alte Chef gehen muß und der neue kommt Das Drama Führungswechsel

Wechsel in der Chefetage sind oft kritische Phasen im Leben von Unternehmen. Dann werden irrationale psychologische Kräfte frei, denen sich auch erfahrene Chefs, Topmanager und Aufsichtsräte nicht - oder nicht völlig - entziehen können. Wenn einem Chef bewußt wird, daß seine Zeit aus Altersgründen unweigerlich zu Ende geht, wenn die einschlägigen Gremien den Nachfolger bestellen müssen, und wenn der Neue schließlich antritt - dann ist Gefahr in Verzug. Um allen Betroffenen zu helfen, der bösen Geister, die sie dabei manchmal plagen, Herr zu werden, beschreibt der Autor typische Syndrome - von der Todesverleugnung (wenn manche nicht erkennen wollen, daß auch sie sterblich sind und ersetzt werden müssen) bis hin zur Realitätsverleugnung (wenn Topmanager und Geschäftsleitung vom neuen Chef enttäuscht sind, weil der sich nicht als der sehnsüchtig erwartete Heilsbringer erweist).
aus Harvard Business manager 3/1988
Manfred F. R. Kets de Vries
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