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Wie das Institute for Resource Management Umweltschützer und Topmanager an einen Tisch bringt Auf der Suche nach einem gemeinsamen Weg

Um unsere Umwelt steht es nicht zum besten - das hat heute auch längst die Industrie erkannt. Doch Einsicht und Handeln sind zweierlei, vor allem, wenn handfeste ökonomische Interessen ins Spiel kommen. Der Chef eines Strom Versorgungsunternehmens, der ein neues Kraftwerk bauen will, versteht die Einwände von Umweltschützern als persönlichen Angriff. Und radikale Grüne halten die Befürworter eines solchen Projekts für unmoralisch handelnde Wachstumsfetischisten. Die Folge: Keiner spricht mit dem anderen. Das amerikanische Institute for Resource Management hat sich zum Ziel gesetzt, die Kontrahenten an einen Tisch zu bringen. Auf Symposien, die am Standort eines umstrittenen Kraftwerk- oder Fabrikneubaus veranstaltet werden, können beide Seiten offen ihre Standpunkte vertreten - und voneinander lernen. Dabei achtet das Institut darauf, daß die richtigen Leute zusammenkommen - Topmanager aus den Unternehmen, die die Entscheidungen zu treffen haben, und einflußreiche Vertreter von Umweltschutzorganisationen.
aus Harvard Business manager 1/1988
Robert Redford
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