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Ansporn und Freiheit

aus Harvard Business manager 4/2003

Motivation ist wohl das Thema, das Führungskräfte jeden Tag aufs Neue beschäftigen sollte und in der Tat bewegt. Was ermuntert Kollegen und Untergebene zu besseren Leistungen? Wie bringt man eine Belegschaft dazu, sich mit mehr Engagement den täglichen Herausforderungen zu widmen? Und welche Anreize sind es, die Manager selbst in die Lage versetzen, begeistert bei der Sache zu bleiben?

Der aktuelle Harvard Businessmanager widmet sich mit dem vorliegenden Spezial ausführlich dem facettenreichen Thema Motivation. So führt Sie zum Beispiel der Münchener Diplompsychologe Hans-Georg Häusel in die Neurobiologie ein. Wer seine Mitarbeiter wirklich anspornen will, so der Autor, sollte wissen, wie das limbische System in unserem Kopf funktioniert (siehe Seite 18).

Dass man niemanden vorschnell abschreiben sollte, ist die Kernthese von Nigel Nicholson. Entlassungen seien meist die schlechteste Lösung. Der Organisationsforscher von der London Business School zeigt auf, wie Sie auch schwierige Mitarbeiter wieder ins Boot holen (siehe Seite 22).

Besser die Finger von etwas zu lassen, das sowieso nicht funktioniert, rät dagegen der Unternehmensberater und Bestsellerautor Reinhard K. Sprenger im Gespräch mit HBm. Führungskräfte können und sollen nicht motivieren, denn, so Sprengers radikale Forderung: "Mitarbeiter brauchen Freiheit" (siehe Seite 107).

In der Rubrik Strategien finden Sie zudem drei Klassiker. Diese Artikel aus den 60er und 70er Jahren lieferten zu ihrer Zeit bahnbrechende Ideen und Ansätze für die Motivationsforschung. Vieles hat bis heute nichts von seiner Gültigkeit verloren. So wies der US-Management-Vordenker Frederick Herzberg schon 1968 darauf hin, dass Mitarbeiter vor allem durch eine interessante Aufgabe motiviert werden. Eine Erkenntnis, an die sich Führungskräfte nicht häufig genug erinnern können (siehe Seite 50).

© 2003 Harvard Businessmanager

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