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Wenn ein Bildungssystem die Wettbewerbsfähigkeit des Landes untergräbt Amerikas Schulen haben versagt

Eine Kerntatsache, die vielfach übersehen wird: Das Erziehungssystem eines Landes ist von vitaler Bedeutung für seinen wirtschaftlichen Erfolg. Das System in den USA wird dieser Aufgabe längst nicht mehr gerech t. Millionen Amerikaner können nicht oder kaum lesen und schreiben - einer der Gründe für den verblassenden Glanz der amerikanischen Industrie. Und obwohl es natürlich vereinzelte Beispiele für hervorragende Schulbildung gibt, m weiten Teilen des Landes wurde sie sträflich vernachlässigt. Ein neues Engagement der Gesellschaft Amerikas für ihr Erziehungswesen sei notwendig, argumentiert der Autor, einer der führenden Bildungsreformer. Dabei gehe es primär nicht darum, mehr Geld auszuschütten, denn dies zeigten pädagogische Forschungen klar: Aus höheren Mittelzuweisungen folgen keineswegs automatisch höhere Bildungsleistungen. Um sie zu erreichen, sollten die Vereinigten Staaten, so die Forderung, ein Zehn-Punkte-Reformprogramm verwirklichen. Einige der Ideen, wie zum Beispiel Förderung des Wettbewerbs zwischen den Schulen und freie Schulwahl, lassen nichtamerikanische Leser besonders an die Gebrechen der Erziehungssysteme ihrer Länder denken.
aus Harvard Business manager 2/1988
Chester E. Finn
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