Abramowitsch und Glazer, Hopp und Pozzo Zehn der größten Fußball-Investoren Europas

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Fußball ist zum Milliardenbusiness herangewachsen - völlig unabhängig von anderen Märkten. Für Investoren ist das hoch interessant. Dabei geht es nicht nur um Rendite, sondern auch um Vermögensdiversifizierung. Gerade chinesische und arabische Investoren legen ihr Geld gerne in europäische Clubs an.
Sie investieren wie bei Manchester United hohe Summen in Fußballstars oder Trainer. Oder sie nutzen den Sport wie Red Bull als Marketinginstrument. Andere möchten mit ihrem Geld gleich eine ganze Region unterstützen. So haben die Investoren ganz verschiedene Beweggründe, im Fußball zu investieren. Schauen wir uns die zehn der größten Investoren in Europa an ...

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Suning, ein chinesischer Einzelhandelsriese, gehört seit Juni 2016 zu Europas größten Fußball-Investoren: Geschätzte 270 Millionen Euro hat das Unternehmen unter Chairman Zhang Jindong für 70 Prozent der Anteile an Inter Mailand bezahlt.

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Der Stahlunternehmer Giampaolo Pozzo leistete sich bereits 1986 den italienischen Club Udinese Calcio, 2009 und 2012 kamen der spanische FC Granada und der englische FC Watford hinzu. Insgesamt soll Pozzo, der in Udine mit einer oft bis zu 100 Mann starken Lizenzspielerabteilung zum Transferkönig wurde, etwa 300 Millionen Euro investiert haben.

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Der SAP-Gründer Dietmar Hopp ist in der Rhein-Neckar-Region sehr aktiv. Er investiert schon seit über 20 Jahren in den Fußballclub 1899 Hoffenheim, vor allem in Jugendarbeit und Infrastruktur. Insgesamt soll ihn das etwa 320 Millionen Euro gekostet haben.

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Nicht nur Inter Mailand, auch der AC Mailand gehört mittlerweile einem chinesischen Unternehmen: Im August 2016 verkaufte Silvio Berlusconi seinen Club nach 30 Jahren an den chinesischen Investor Sino Europe Investment Management Changxing - die Chinesen wendeten etwa 350 Millionen Euro dafür auf.

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Dietrich Mateschitz und Red Bull haben geschätzte 450 Millionen Euro in verschiedene Fußballprojekte gesteckt - in Red Bull Salzburg und den FC Liefering in Österreich, Rasenballsport Leipzig, aber auch die New York Red Bulls aus der Major League Soccer in den USA.

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Etwa 500 Millionen Euro hat Qatar Sports Investment unter Nasser Al Khelaifi (links) in Paris Saint Germain gesteckt - der Club selbst kostete 2011 etwa 130 Millionen Euro. Lohn der finanziellen Mühen: vier PSG-Meisterschaften in Serie.

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Die Glazer-Familie mag insgesamt etwa 920 Millionen Euro in Manchester United investiert haben - beliebt ist die milliardenschwere Sippe dort allerdings nicht (siehe Bild). Der 2014 verstorbene Malcolm Glazer hatte für den schrittweisen Aufkauf des Clubs ein Darlehen aufgenommen, das er auf das Fußballunternehmen schrieb - Manchester United stand so in der Pflicht, circa 100 Millionen Euro jährliche Tilgung aufzubringen.

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Minimal mehr Geld als die Glazers soll Stan Kroenke in seine Sportvereine investiert haben - darunter ist auch der englische Arsenal FC, in den der Mäzen rund 930 Millionen Euro investiert haben soll. Zum Kroenke-Imperium gehören zudem der Basketball-Club Denver Nuggets, die St Louis Rams aus der NFL sowie die Teams Rapid und Avalanche aus Colorado, die im Fußball bzw. Eishockey antreten.

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Die Milliardengrenze knacken lediglich zwei Superreiche: Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan (links) aus Abu Dhabi hat geschätzte 1,25 Milliarden Euro in Manchester City gesteckt. 2015 verkaufte er 13 Prozent seiner Anteile an ein Konsortium um den chinesischen Medienkönig Li Ruigang für circa 377 Millonen Euro.

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Roman Abramowitsch gilt zumindest in Europa als Prototyp des reichen Geschäftsmannes, der einen eher mittelmäßigen Club mit reichlich Finanzspritzen zur Fußballgroßmacht aufpumpt. 2003 bezahlte er für den FC Chelsea etwa 230 Millionen Euro - insgesamt wird sein Investment in West-London auf etwa 1,5 Milliarden Euro beziffert.

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