Trump, Zinsen und Co. Grusel-Faktoren für Anleger

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Angst und Schrecken verbreitet beispielsweise unter vielen Investoren die Vorstellung, Donald Trump könnte demnächst ins Weiße Haus einziehen. Seit am Wochenende die Email-Affäre von Hillary Clinton wieder in den Fokus gerückt ist, verspürt der Republikaner laut Umfragen erneut Aufwind.
Ablesen lässt sich das auch am mexikanischen Peso, der sich zu einer Art "Trumpometer" entwickelt hat: Je besser die Chancen des Immobilienmilliardärs auf einen Wahlsieg, desto schwächer der Peso. Und siehe da:

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Seit der Horrorclown der US-Politik wieder Oberwasser bekommen hat, befindet sich der Peso unter Druck. Als Hintergrund gilt die Tatsache, dass sich in Trumps Wahlversprechen vieles findet, das sich, würde es umgesetzt, negativ auf die mexikanische Wirtschaft auswirken dürfte.

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Ziemlich angsteinflößend finden viele Investoren auch die Geldpolitik der Europäische Zentralbank und anderer Notenbanken weltweit. Die extreme Niedrigzinspolitik lässt Sparer darben und sorgt für Exzesse etwa am Immobilienmarkt, wo bereits die Sorge wegen möglicher Überhitzungen umgeht. Sollten dagegen die Zinsen irgendwann steigen, drohen Immobilienpreise wie auch Anleihenkurse drastisch einzubrechen.
Wann und wie die Notenbanker aus dieser Bredouille herausfinden wollen, erscheint ungefähr so nebulös wie auf dem Bild der Blick auf den EZB-Turm in Frankfurt.

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Seit Jack The Ripper, so scheint es, hat London die Welt nicht mehr so schauerlich in seinen Bann gezogen, wie gegenwärtig angesichts des bevorstehenden Austritts der Briten aus der EU. Der "Brexit" ließ bereits einmal schlagartig die Aktienkurse einbrechen - gut möglich, dass ähnliches Ungemach künftig im Zusammenhang mit diesem Thema noch häufiger bevorsteht.

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Auch der Gedanke an China dürfte manchem Anleger die Pulsader schwellen lassen. Das Wachstum der aufstrebenden Macht in Fernost schwächelte zuletzt merklich. Frist der taumelnde chinesische Drache die Renditen in den Anlegerdepots auf?

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Und dann wäre da noch der Ölpreis, der seit mittlerweile mehr als zwei Jahren wie ein Zombie durch die Finanzwelt taumelt. Seine frühere Vitalität als Indikator für eine florierende Weltwirtschaft hat Öl 2014 eingebüßt, als es vom Höchstkurs jenseits der 100 Dollar je Barrel steil abwärts ging. Seither zerren die Ölförderländer innerhalb und außerhalb der Opec von allen Seiten wie Leichenfledderer am Preis für das schwarze Gold.

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