Österreich ist am teuersten Länder, in denen sich Superreiche einen zweiten Pass kaufen können

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Das neueste Statussymbol unter Superreichen ist einem Bericht von Bloomberg zufolge eine zweite Staatsbürgerschaft. Demnach gibt es genau zehn Staaten weltweit, die ihre Pässe mehr oder weniger gegen Geld verkaufen. Notwendig sei in der Regel ein Investment in Immobilien oder eine lokale Firma, so der Bericht. Es verwundert nicht, dass die Mehrzahl dieser Staaten bekannte Offshore-Destinationen sind, wie etwa Antigua und Barbuda in der Karibik, wo die Staatsbürgerschaft laut Bloomberg 100.000 Dollar kostet. Der Anreiz: Das Land verfügt weder über eine Kapitalertragssteuer noch über Unternehmenssteuern.

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Ähnlich attraktiv erscheint der Inselstaat Dominica, wo es ebenfalls 100.000 Dollar erfordert, um an einen Pass zu gelangen.

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In St. Kitts and Nevis werden Staatsbürgerschaften dem Bericht zufolge bereits seit 1984 "verkauft", so lange, wie sonst nirgends auf der Welt. 150.000 Dollar müssen Zahlungswillige dafür locker machen.

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Seit 2017 besteht die Möglichkeit laut Bloomberg auch auf den Vulkaninseln von Vanuatu - für 226.500 Dollar je Pass.

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Bemerkenswert: Laut Bloomberg lockt auch die Türkei wohlhabende Ausländer gegen Geld in die Staatsbürgerschaft. Den Pass gibt es demnach gegen ein Investment von einer Million Dollar.

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Besonders begehrt unter Superreichen soll derzeit der Pass von Malta sein (hier die Hauptstadt Valetta). "Wenn Sie eine Yacht und zwei Flugzeuge haben, brauchen Sie nur noch den Pass von Malta", sagt Christian Kalin von der auf dieses Geschäft spezialisierten Beratungsfirma Henley & Partners. Kostenpunkt: 1.065.000 Dollar.

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Der Auflistung von Bloomberg zufolge gibt es auch in Österreich eine Regelung, wonach Ausländer gegen Geld die Staatsbürgerschaft erlangen müssen - und zwar bereits seit 1985. Der finanzielle Aufwand ist in diesem Fall aber vergleichsweise hoch: Laut Bloomberg müssen Interessenten knapp 24 Millionen Dollar berappen, um an den Pass der Alpenrepublik zu gelangen.

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