Verbot für Computerbrille Wo Google-Glass-Träger draußen bleiben müssen

Die Computerbrille Google Glass sollte das nächste große Ding werden, doch seit Januar 2015 wird sie nicht mehr an Privatkunden verkauft. Die Datenbrille ist in vielen Bereichen unerwünscht. Ein Google-Glass-Verbot gilt nicht nur in Nachtclubs und Kinos - ein Überblick.
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Durchblick: VW-Chef Martin Winterkorn lässt im Teilelager des VW-Werkes in Wolfsburg verschiedene Datenbrillen testen - zur Auswahl stehen Google Glass und das Modell des Konkurrenten Vuzix. Mittelfristig könnten die Brillen Handscanner ersetzen - der Mitarbeiter im Teilelager hätte dann beide Hände zum Sortieren frei.

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Google-Gründer Sergey Brin (im Bild) hoffte beim Verkaufsstart im Mai 2014 auf das nächste große Ding - doch das Interesse an der rund 1500 Dollar teuren Brille mit Display, Kamera und Internet-Verbindung hielt sich in Grenzen. Im Januar 2015 hat Google den Brillen-Verkauf an Privatkunden gestoppt. In vielen Bereichen des Lebens sind Google Glasses zudem ausdrücklich nicht erwünscht ...

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... in neun US-Bundesstaaten laufen derzeit Gesetzesinititiativen, um Autofahrern das Tragen von Google Glass zu verbieten. Befürchtungen, dass das Tragen der Datenbrille Autofahrer vom Verkehrsgeschehen ablenken könnte, teilt Google nicht. Doch auch Passanten bleiben von Glass-Verboten nicht unbehelligt ...

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... in San Francisco und Umgebung haben zahlreiche Gastwirte für Kneipen und Nachtclubs ein Google-Glass-Verbot verhängt. Zum einen fühlen sich Gäste belästigt, wenn sie von ihrem Gegenüber gefilmt werden ...

Foto: stopthecyborgs.org, CC BY-NC-ND 3.0
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... zudem reagieren viele Bewohner der Bay-Area zunehmend aggressiv auf die Tech-Elite, die ihrer Ansicht nach dafür sorgt, dass Wohnungspreise immer weiter steigen. Es kam bereits zu handgreiflichen Übergriffen auf Google-Glass-Träger, die häufig als "Glassholes" beschimpft werden. Weniger aus emotionalen, sondern aus ganz rationalen Gründen verboten sind Google Glasses in ...

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... Casinos. Nicht nur Caesar´s Palace in Las Vegas hat ein Verbot für die Datenbrille erlassen. An den Spieltischen hat Google Glass nach Ansicht der Betreiber nichts zu suchen. Dies gilt genauso für ...

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... Kinos. Welcher Betreiber eines Kinos will schon einen Premierenfilm unmittelbar nach der Vorstellung als Kopie im Netz wiederfinden. Das gleiche gilt für ...

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... Konzertveranstaltungen. Lady Gaga und ihre Kollegen achten bislang schon genau darauf, dass in den vorderen Reihen keine privaten Kameras zum Einsatz kommen. Das gleiche gilt für Google Glass. Eine No-Go-Area für die Computerbereiche sind selbstverständlich auch ...

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... Krankenhäuser, wo besonders stark auf das Recht auf Privatsphäre geachtet wird, sowie in ...

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... Umkleidekabinen. Diese Begegnung von Kanzlerin Merkel und Mesut Özil in der Umkleidekabine der deutschen Fußball-Nationalmannschaft geschah mit Ansage und wurde garantiert nicht mit Google Glass aufgenommen. Ein besonders striktes Verbot für Google Glass gilt in ...

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... vielen Nachtclubs. Der Sapphire Gentlemen’s Club in Las Vegas zum Beispiel hat seine Gäste bereits darüber informiert, dass Google Glasses im Champagne Room nicht erwünscht sind. Besonders achtsam sollten Bürger sein, wenn ....

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... bei der Bedienung eines Bankautomaten ein Mitbürger mit Google Glasses hinter einem steht. Das ist auch ein Grund, warum die Datenbrille in Banken und Schalterhallen von Kreditinstituten verboten ist. Doch auch Google selbst hat nach langer Testphase Empfehlungen ausgesprochen, wo Google Glasses besser nicht eingesetzt werden sollten ...

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... zum Beispiel bei Sportarten, bei denen es durchaus ruppig zugehen kann. Google nennt dies "high impact sports" wie Bullenreiten ...

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... oder Kampfsportarten. "Bull riding and cage fighting with Glass are probably not good ideas", schreibt Google in seinen Empfehlungen.

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Dazu gehört auch Wasserski. Die Versuchung von Nutzern, bei wagemutigen Sport-Aktivitäten wie Wasserski, Skifahren oder Extremklettern Google Glass einzusetzen, ist wegen der erhofften spektakulären Bilder ("Ok Google, please take a picture") natürlich besonders groß. Zum professionellen Einsatz in der Sportbranche kommt Google Glass dagegen bereits ...

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... beim spanischen Meisterschafts-Aspiranten Atletico Madrid (im Bild Stürmer Diego Costa). Beim 2:0-Sieg im Derby gegen Getafe trug Atleticos Assistenz-Trainer German Burgos während der gesamten 90 Minuten eine Google-Brille - offenbar, um sich die Leistungswerte der Spieler schneller vor Augen zu führen.

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