Wirtschaftsgrößen des Sommers Diese Unternehmen profitieren vom schönen Wetter

Hochsaison - der Sommer hat diese Unternehmen mehr oder weniger in Griff. Wer profitiert, wenn die Temperaturen nach oben gehen? Eine Übersicht.
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Hochsaison - der Sommer hat diese Unternehmen mehr oder weniger in Griff. Wer profitiert, wenn die Temperaturen nach oben gehen? Eine Übersicht: Kaltes Vergnügen: 523,9 Millionen Liter Speiseeis haben die industriellen Hersteller im vergangenen Jahr hierzulande abgesetzt. Im Durchschnitt hat damit jeder Bundesbürger 7,9 Liter Eis verzehrt. Das entspricht 113 Kugeln. Die beliebteste Eissorte ist übrigens Vanille ( siehe Ranking). ...

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... Die meisten Bürger wählen jedoch nicht die Eisdiele ( hier geht es zum Ranking der besten Eisdielen), sondern Markeneis beziehungsweise Kleineis von Herstellern wie Langnese oder Mövenpick. Laut einer Umfrage des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) mögen 36 Prozent der Befragten vorzugsweise Eis am Stiel oder im Hörnchen, 14 Prozent im Sandwich, danach folgen Eisbecher, Eiskonfekt, Eisriegel oder Eis zum Hochschieben. bei den 18 bis 39-Jährigen ist Stileis der Renner, während die über 60-Jährigen klassische Sandwichesser sind. Einer der größten Hersteller ist Langnese (Unilever). Das Unternehmen produziert in Heppenheim, wo nach Firmenangaben die größte Eisfabrik Europas steht. Pro Jahr werden dort 1,5 Milliarden Portionen Eis hergestellt.

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Der schnelle Happen: Pommes Frites gehen immer, besonders im Freibad oder am Strand. Der weltgrößte Hersteller der beliebten Kartoffelsticks ist der amerikanische Produzent McCain Food - u.a. auch Zulieferer für McDonald's, aber vor allem auch fürs Tiefkühlregal im Supermarkt. Zweitgrößter Hersteller ist J.R. Simplot, ein amerikanisches Agrarunternehmen. Marktforscher haben rausgefunden, dass Pommes Frites hierzulande das beliebteste Tiefkühprodukt überhaupt sind. Allein bei McDonalds Deutschland wurden im Jahr 2009 etwa 130.000 Tonnen Kartoffeln verbraucht.

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Sommer, Hitze, Sonnenbrand: Auch wenn sich die Sonne bisher nur wenig gezeigt hat, Sonnenmilch sollte in jedem Haushalt griffbereit stehen, um sich und die Haut vor zu vielen Strahlen zu schützen. Und das lassen sich die Deutschen auch etwas kosten: 205 Millionen Euro wurde hierzulande von März 2011 bis März 2012 für Sonnenmilch ausgegeben. Fast die Hälfte des Warenwertes geht an Drogeriemärkte, davon rund zwölf Prozent über die Kassen der Discounter wie Aldi Nord und Süd sowie Lidl.

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Auf einen Schuss: In den 1990er Jahren landete Hasbro wohl seinen besten Coup - mit ganz besonderen Wasserpistolen läutete der amerikanische Spielzeughersteller die nächste Generation der Wasserkampfutensilien ein. Unvergessen ist der Super Soaker, der zwar auch viele Nachahmer fand, nach Berechnungen der Marktforscher NPD Eurotoys aber weiterhin in den Sommermonaten Juni und Juli einen Marktanteil von über 50 Prozent erreicht. Ansonsten wird der Spielzeugmarkt allerdings von chinesischen Herstellern bestimmt. Über 50 Prozent der Waren stammen aus dem asiatischen Land.

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Heiße Ware: Ein Sommer ohne Grillen, ist kein Sommer. Einer der bekanntesten Produzenten ist sicherlich das US-Unternehmen Weber-Stephen Products, das sich rühmt die Kugelgrills erfunden zu haben. Bis 2010 war Weber noch ein Familienunternehmen, fiel dann aber mehrheitlich an den Private Equity-Investor BDT Capital Partnersl. ...

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... Egal ob Luxusvariante von Weber oder Billiggrill vom Discounter, auf Holzkohle mag kaum einer verzichten. Im Jahr 2015 wurden 227.000 Tonnen Holzkohle mit einem Wert von 96,8 Millionen Euro eingeführt, berichtete das Statistische Bundesamt kürzlich. Hauptlieferant Nummer eins ist seit Jahren Polen: Von dort stammten 74.000 Tonnen Holzkohle, zweitwichtigstes Lieferland war Paraguay mit 34.000 Tonnen, gefolgt von Nigeria mit 32.000 Tonnen.

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Etwas Abkühlung: Outdoor-Produkte sind im Sommer gefragt. Steigen die Temperaturen, entwickeln sich vor allem aufblasbare Schwimmbecken zum Verkaufsschlager. Von 5,90 Euro fürs kleine Babyplaschbecken bis zum aufblasbaren Whirlpool für über 700 Euro ist alles zu haben. Einer der größten Pool-Hersteller ist das Unternehmen Intex. Zum Sortiment gehört alles rund um das Wasserbecken - vom Pool, Whirlpool über Luftmatratze bis hin zum aufblasbaren Kajak. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hongkong.

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Auf großem Fuß: Nennen Sie sie nicht einfach Flip-Flop. In Deutschland ist das ein geschützter Markenname der der Bernd-Hummel-Gruppe (KangaROOS) gehört. Anderswo kann man jedoch einfach von Flipflops (auf die Rechtschreibung achten) sprechen. Bekannt gemacht hat diesen Zehentrenner der brasilianische Hersteller Havaianas, der die Kunststoffschlappen seit den 60er Jahren herstellt. Im vergangenen Jahr übernahm der weltgrößte Fleischproduzent J&F-Holding den bekannten Schuhersteller für 680 Millionen Euro. Im Jahr 2014 verkaufte Havaianas weltweit rund 218 Millionen Stück. In seiner Fabrik in werden pro Sekunde werden neun Paare

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Kein Strandbesuch ohne Handtuch: Auch wenn Billigimporte den Markt sicherlich verändert haben, einer der bekanntesten Frottierwarenspezialisten ist Vossen. Das Unternehmen produziert in Österreich und liefert in zahlreiche Länder weltweit. Zur Vossen-Gruppe gehören auch die Marken Möwe und Fronttana. Einer der größten Abnehmer ist Deutschland. Zu den bekannten Marken gehört auch Cawö in Emsdetten. Das Familienunternehmen produziert u.a. als Lizenznehmer für Joop und S. Oliver.

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Besser Lesen: Wenn einer eine Reise tut, dann ist es immer gut, sich vorher oder währenddessen zu informieren. Nach wie vor greifen viele Urlauber auf gedruckte Reiseliteratur zurück, ergänzt durch zahlreiche Internetangebote. Der größte Verlag in Sachen Reise ist in Deutschland MairDumont mit einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Zu den Marken gehören Marco Polo, Baedeker, Lonely Planet, Dumont, Falk und ADAC Kartografie. Ganz oben auf der Bestsellerliste beim Onlinehändler Amazon steht übrigens Marco Polo's Reiseführer für den "Gardasee", gefolgt von Mallorca und "ADAC Istrien".

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