Start-ups mischen Matratzen-Branche auf Die neuen Schaumschläger

Undurchsichtige Preisstrukturen, Mega-Rabatte und viel undurchdringbares Fachchinesisch - Matratzenkaufen ist eine Wissenschaft für sich und die Branche ein intransparentes, aber extrem lukratives, schwarzes Loch. Kein Wunder, dass gleich reihenweise hippe Matratzen-Start-ups den Markt für sich entdecken und ihn revolutionieren wollen. Doch die Branche wehrt sich.
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Aktionswochen, Sonderrabatte und bunte Luftballons als Blickfänger: Matratzenkaufen ist kompliziert und teuer. Wirklichen Durchblick, welche Matratze gut und günstig zugleich ist, haben die wenigsten ...

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... ein Zustand, den die Branche nie wirklich bekämpft hat, schließlich spülte die Unwissenheit der Kunden ihr jahrzehntelang gutes Geld in die Kassen. Laut Umfrage halten die meisten Kunden einen Preis von rund 500 Euro pro Matratze für "normal" ...

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... doch nun erreicht die Digitalisierung auch diese Branche. In den USA haben Start-ups wie Casper oder Tuft & Needle vorgemacht, wie es geht. In Europa und Deutschland folgen gleich reihenweise Start-ups ...

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... das Prinzip von Marken wie brunobett, muun, Emma, eve oder buddy ist immer ähnlich. Über das Smartphone oder den Computer können Kunden sich ihre Matratze aussuchen ...

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... und diese in einem Karton komprimiert liefern lassen ...

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.. anders als im Matratzengeschäft ist die Auswahl allerdings eher eingeschränkt. Einige Start-ups wie Casper bieten nur eine Art Matratze in verschiedenen Größen ...

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... bei anderen Anbietern hierzulande kann man hingegen noch aus unterschiedlichen Härtegraden auswählen. Allen Anbietern gemein ist allerdings ...,

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... dass sie großen Wert auf schlichtes und ansprechendes Design legen - mit grauen, beigen oder wie hier bei Eve gelben Umrandungen. Zudem setzen sie mit kostenlosen Testphasen von etwa drei Monaten und bei Nichtgefallen kostenloser Rücknahme die Kaufschwelle relativ niedrig an.

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Damit das schicke Design nicht von einem hässlichen Spannbettuch oder Bettlaken verdeckt wird, haben sich einige Startups noch Besonderheiten ausgedacht. Die Matratzenmarke buddy beispielsweise wirbt mit einem per Reißverschluss befestigbaren Bettlaken. Und das US-Startup Casper hat darüber hinaus zwar nicht gerade günstige, dafür aber stylische Decken und Kissen zusätzlich im Angebot ...

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.. und denkt bereits daran, sein Sortiment eventuell auf Schlaftracking-Elemente auszuweiten, wie sie beispielsweise das US-Start-up Sleep Number bereits anbietet.

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