Allianz-Vermögensreport Die Wohlstandsgewinner und Wohlstandsverlierer weltweit

Reichtum und Wohlstand sind auf der Welt höchst ungleich verteilt - und die Schere wächst weiter. Ein Sieger steht bereits jetzt fest. Und auch ein Verlierer.
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Reichtum, was ist das? Reichtum und Wohlstand lässt sich in Villen bemessen, an teuren Autos. Das ist die schillernde Methode. Oder mit Zahlenarbeit, mit Statistiken. Das ist die trockenere Variante - doch eine, die ein klareres Bild liefert, wie das Geld auf der Welt verteilt ist. Der Allianz Global Wealth Report praktiziert diese zweite Methode und destillierte unter anderem das Nettogeldvermögen heraus, also das statistische Vermögen der Menschen abzüglich ihrer Schulden. Girokonto und Sparvermögen, wenn man so will. Und das zeigt vor allem einen Sieger. Und es ist nicht die erstplatzierte ...

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... Schweiz, immerhin das reichste Land der Welt, gemessen in Prokopfwohlstand. Denn das Nettogeldvermögen der Eidgenossen beträgt im Schnitt 157.450 Euro. Das sind 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Für den Rang eins hat es aber bereits 2000 gereicht. Es folgen ...

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... die USA. Pro Kopf bunkern die Amerikaner 138.710 Euro, 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu wenig Zuwachs? Dann schaue man nach ...

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Großbritannien. Dort wuchs das Nettogeldvermögen binnen eines Jahres um 16,9 Prozent. Und sorgte dafür, dass der Durchschnittsbrite über mehr als 86.230 Euro verfügt - und dass das Land im Wohlstands-Ranking von Platz 4 (im Jahr 2000) auf Platz 3 kletterte. Leidtragende sind ...

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... die Belgier. Sie fielen in der Statistik von Rang 3 auf Rang 4. Das reicht immer noch für ein stattliches durchschnittliches Geldvermögen von 84.770 Euro - davon könnte man zweifelsohne Unmengen der bekannten "Fritten" kaufen. Aber wenn der Zuwachs nur bei 3,1 Prozent liegt, muss man sich eben den Briten geschlagen geben. Und den ...

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... Schweden, zumindest in Sachen Vermögensplus. 16,9 Prozent sind es bei den Nordländern, die dafür sorgen, dass der Rang 12 aus dem Jahr 2000 vergessen ist. In der Summe reicht das für 82.930 Euro. Weniger getan hat sich bei ...

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... den Niederlanden. 2000 lag das Land auf Rang 8, jetzt auf Rang 6 - dank eines Zuwachses von 21,3 Prozent und einem Pro-Kopfvermögen von von 78.060 Euro. Kein Wunder, dass das Land sich eine Debatte über die Zweitgemäßheit des "Schwarzen Piet" leisten kann, eines dunkelhäutigen Gehilfen des Weihnachtsmanns. Doch zurück zum Geld - die Niederländer besitzen damit im Schnitt etwas mehr als es ...

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... die Kanadier ihr Eigen nennen. 76.510 Euro sind es, ein Jahreszuwachs von 9,7 Prozent. Der 7. Platz des Jahres 2000 wurde damit verteidigt. Ein anderes Land rutschte ab ...

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... und zwar Japan mit einem Fall von von Rang 5 auf Platz 8. Zu 73.550 Euro pro Kopf reicht es dennoch. Das ist ein Plus von 3,5 Prozent auf Jahressicht. Etwas mehr schaffte ...

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... Singapur mit einem Plus von 4,9 Prozent. 2000 lag da Land noch auf Rang 14, jetzt ist es Rang 9. In der statistischen Summe von 73.330 Euro. Das ist nur knapp vor ...

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... Taiwan mit seinen 72.640 Euro und einem Vermögenszuwachs von 7,6. Der Sprung von Rang 17 auf Rang 10 ist dafür recht deutlich.

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Nur drei Länder der EU unter den Top-10? Die Sparanstrengungen der Regierungen und vor allem die Niedrigzinspolitik der EZB haben offenbar ihren Tribut gefordert. Denn ein niedriger Zins führt auch zu niedrigen Anleihenzinsen. Und während die USA sich in den vergangenen Jahren über deutlich steigende Börsen haben freuen können, waren Europas Pendants zuletzt eher durch Nervosität gepeinigt. Unter dem Strich aber fällt eines auf - Asien wird nicht nur mächtiger, sondern vor allem auch reicher. Seit 2000 hat sich der Anteil dieser Region (ex Japan) am Weltwohlstand auf 16 Prozent verdreifacht. Und diese Entwicklung sorgte auch dafür, dass das globale Nettogeldvermögen die Schwelle von 100 Billionen Euro knackte.

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Platz 11 geht dafür an Dänemark mit 72.310 Euro und einem Vermögenszuwachs von 16,3 Prozent. Platz 11 war es übrigens schon im Jahr 2000. Immerhin mehr als ein Land, dass sich im Ranking auf dem absteigenden Ast befindet. Und bislang eher durch Schafe und Hobbits von sich reden machte.

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Neuseeland schaffte es auf Rang 12, nachdem es 2000 noch auf Rang 10 rangierte. 65.650 Euro statistisches Nettogeldvermögen und ein Zuwachs von 3,6 Prozent. Ein größeres Plus schaffte ...

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Israel mit 11,4 Prozent Wertzuwachs. Das reicht für ein Nettogeldvermögen von 58.910 Euro - und wie 2000 den Rang 13.

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Australien schaffte es auf Rang 14 mit einem Nettogeldvermögen von 53.800 und einem Zuwachs von 8,2 Prozent. 2000 erreichte das Land nur Rang 19. Ein anderes Land dagegen rutschte deutlich ab.

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Frankreich brachte es 2000 noch auf Rang 9, nun nur noch Rang 15. Ein Vermögenszuwachs von 3,1 Prozent und ein Vermögen von 50.770 Euro sind die klaren Zahlen. Ein anderes Krisenland folgt …

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… nämlich Italien auf Rang 16 und mit einem Nettogeldvermögen von 49.420 Euro. Für Neid ist da kein Raum – denn 2000 lag das Land noch auf Rang 6. 1000 Euro weniger, statistisch gesehen, besitzen die …

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… Österreicher mit 48.420 Euro, was die Alpenrepublik auf Rang 17 spült. Doch wann kommt endlich Deutschland, das wirtschaftlich die Zuglokomotive der Europäischen Union ist? Jetzt…

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Rang 18 geht an Deutschland mit 44.770 statistischen Euros pro Kopf. Geändert hat sich damit nichts – auch 2000 belegte das Land diesen Rang. Der Vermögenszuwachs lag zuletzt bei 5,2 Prozent. In der Summe verweist Deutschland damit nur zwei Länder auf die hinteren Ränge. Eines ist …

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… Irland. Zwar legte das Nettogeldvermögen zuletzt um 20,7 Prozent zu. Doch in der Summe reicht das nur zu 43.030. 2000 belegte das Land noch Rang 15 – damals hieß es noch der keltische Tiger, so sprungkräftig war die Wirtschaft der Iren, so wohlhabend die Iren – wenn auch nur auf Pump.

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Rang 20 geht an Finnland, das sich damit immerhin von Platz 21 vorgearbeitet hat. In Zahlen: 25.060 Euro und ein Zuwachs von 1,4 Prozent. Ob Luftgitarre-Spielen, offenbar in Finnland so etwas wie ein Nationalsport, auch in Blues funktioniert?

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