Wassersport Die besten Segelyachten des Jahres

Während der Fachmesse "Boot" in Düsseldorf wurden die "Europäische Yachten des Jahres" sowie die "Motorboote des Jahres" gekürt. manager magazin zeigt die Gewinner 2020.
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In der Kategorie der Family Cruiser siegte in diesem Jahr die Beneteau Oceanis 30.1. Die bei Konzerntochter Delphia Yachts in Polen gebaute Fahrtenyacht bietet bei kompakten Außenmaßen viel Wohnlichkeit und Komfort, urteilt die Jury. Auch ihre Segeleigenschaften und die Verarbeitungsqualität überzeugten. Ein handliches, zudem erschwingliches Einstiegsmodell für vier Segler.

Foto: Rick Tomlinson
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Bei den nominierten Performance Cruisern gewann die X 4.0. Das Boot aus Dänemark vereint alle Tugenden, mit denen die renommierte Werft X-Yachts groß geworden ist. Es bietet jede Menge leicht abrufbare Leistung – nebst sehr gediegenem und wohnlichem Ausbau.

Foto: Rick Tomlinson
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In der Kategorie Luxury Cruiser konnte sich die Amel 60 durchsetzen. Ihr sehr geräumiges Mittelcockpit, fast vollständig überdacht von einem Deckshaus, bietet maximalen Schutz vor Wind und Wetter, zugleich aber auch eine lässige Chill -out-Zone. Unter Deck gefällt der sehr hochwertige und stilistisch gelungene Ausbau mit drei geräumigen Doppelkabinen und einem hellen, gut strukturierten Salon, der einem Fünf-Sterne-Hotel nicht nachsteht.

Foto: Rick Tomlinson
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Bei der Nominierung der aktuellen Kandidaten zeigte sich, dass das Angebot an schnellen, leicht bedienbaren Rennyachten größer ist denn je. Um dem gerecht zu werden, schuf die Jury eine neue, eigene Kategorie (Regatta-Yachten). In dieser Gruppe holte die Dehler 30 OD aus Greifswald den Titel. Die Marke knüpft mit dem für kleine Crews optimierten Boot wieder an alte Erfolge an. Die Dehler 30 OD ist sehr leicht gebaut, sehr konsequent konzipiert und das derzeit attraktivste Modell seiner Art.

Foto: Rick Tomlinson
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Mit dem Innovation-Award kürte die Fachjury die ClubSwan 36, das jüngste Modell der Nobelmarke Nautor. Die Finnen haben mit ihr eine radikal moderne Rennmaschine vorgestellt, das aktuell aufregendste Boot aus Serienfertigung. Es verfügt über alle Zutaten des Hightech-Yachtbaus - von extremen Rumpflinien bis hin zu einem Carbon-Flügel in Schiffsmitte, der sich per Leinenzug in Position bringen lässt und unter Wasser Auftrieb erzeugt.

Ebenso spannend verlief die Vergabe der Preise zum "European Powerboat of the Year 2020" für Motorboote.

Foto: Rick Tomlinson
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In der kleinen Klasse Motorboote bis 8 Meter hatte am Ende die Silver Tiger DCz die Nase vorn. Die Silver Tiger DCz zeichnet sich durch ihre guten und sicheren Fahreigenschaften sowie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Darüber hinaus bietet sie aufgrund des rundherum geschlossenen Cockpits ein Höchstmaß an Sicherheit für die gesamte Crew.

Foto: Silver Boats
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Boote der Klasse Motorboote bis 10 Meter müssen vor allem praktische Lösungen, eine gute Verarbeitung und ein sicheres Handling auf allen Gewässern vorweisen können. In dieser Kategorie erhielt die Beneteau Flyer 10 die Auszeichnung. In der Flyer 10 wurden viele Ideen aus größeren Yachten erfolgreich auf die 10-m-Klasse übertragen. Sie ist ein gelungener Mix aus Dayboat und Cruiser.

Foto: Beneteau
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Bei der Abstimmung in der Klasse Motorboote bis 14 Meter überzeugte die Pardo 38. Die Pardo 38 verfügt über ausgezeichnete Fahreigenschaften gepaart mit einer rundherum gelungenen Verarbeitung. Sie ist in den Augen der Jury der perfekte Daycruiser im Großformat.

Foto: Pardo Yachts
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In der Klasse Motoryachten bis 20 Meter Bootslänge entschied sich die Jury für die Solaris Power 48 Open. Mit ihrem zweiten Modell ist die Solaris-Werft endgültig in der Welt der Motorboote angekommen. Die Verarbeitung setzt, ebenso wie das Design, Maßstäbe in dieser Bootsklasse. Hinzu kommen ausgeglichene Fahreigenschaften. Die klappbaren „Cockpit-Terrassen“ sind ein weiteres Highlight der Solaris Power 48 Open.

Foto: Andrea Muscatello/Solaris
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In der längenunabhängigen Verdrängerklasse ging der „European Powerboat of the Year“-Award 2020 an die Vedette Navigator 35. Die Jury meint: Die Vedette Navigator ist die moderne Umsetzung des klassischen Stahlboot-Konzeptes. Materialund Verarbeitungsqualitäten sind durchweg gut.

Foto: VEDETTE Jachtbouw
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Auf der "FLAGSHIP NIGHT 2020" wurde zudem zum achten Mal der SEAMASTER-Award verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehren die Boot Düsseldorf und der Delius Klasing Verlag eine Persönlichkeit, die im Wassersport besondere Akzente setzt. Der Preis geht 2020 an den deutschen Profi-Segler Boris Herrmann.

Er sorgte vorigen Sommer mit einem Transatlantik-Törn für weltweite Schlagzeilen, bei dem er Greta Thunberg emissionsfrei zum UN-Klimagipfel in New York brachte. 800 Millionen Menschen verfolgten die Zielankunft im Fernsehen und Live Streams im Internet – mehr als bei jedem anderen Segelereignis bisher. Boris Herrmann war damit der wichtigste Botschafter für den Wassersport im vergangenen Jahr.

Auch 2020 will der erfolgreiche Segelsportler wieder für Furore sorgen. Am 8. November wird Boris Herrmann als erster Deutscher mit der Yacht „Malizia II“ an der prestigeträchtigen Vendée Globe - einer Non-Stop-Regatta für Einhand-Segler - teilnehmen.

Foto: Team Malizia
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Alle Kandidaten für die "Bootsbau-Oscars" wurden intensiv getestet und bewertet. Insgesamt segelten die Fach-Journalisten eine Woche lang rund 2500 Seemeilen mit den nominierten Yachten, mehr als 4500 Kilometer.

Ausführliche Berichte zu allen Siegern und der FLAGSHIP NIGHT 2020 folgen in YACHT 4/2020 (ab 29. Januar im Handel) und BOOTE 3/2020 (ab 19. Februar im Handel) sowie auf den Online-Portalen yacht.de, boote-magazin.de sowie unter www.powerboat-award.com und www.europeanyachtoftheyear.com.

Foto: Delius Klasing
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