Die sollten Sie vermeiden Zehn mentale Erfolgsbremsen

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Ich habe zu wenig Zeit

Die Bewertung einer Situation als "Mangel" aktiviert eine Stressreaktion. Diese schränkt unsere Wahrnehmung ein. Am Beispiel Zeit lässt sich das gut verdeutlichen. Es ist an jedem Tag gleich viel Zeit vorhanden. Dass sie nicht ausreicht, ist ein subjektiver Eindruck, weil wir zu viel hineinpacken.

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Die anderen machen es mir schwer

Wenn die Kunden nicht so unzuverlässig, der Chef nicht so unfreundlich, der Nachbar nicht so rechthaberisch wären, ja dann…"Die anderen" können wir nicht ändern, aber den Umgang mit ihnen und die Wirkung auf uns.

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Ich plane viel und handle wenig

Das ausschließliche Schwelgen in Zukunftsfantasien kann dazu führen, dass wir nicht handeln. Wenn wir Wünsche konkret, positiv, attraktiv, nicht zu groß, nicht zu klein formulieren, sie visualisieren und gute Gefühle dabei entwickeln, ist das hilfreich. Doch der angestrebte Erfolg braucht die Umsetzung in konkrete Handlungen.

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Ich überfordere mich

Wir schrauben unsere Ansprüche an uns und andere ins Unermessliche. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die Wertschätzung des vielen Wertvollen, was wir erreichen. Große Ziele bestehen aus kleinen Schritten, sonst fangen wir nicht an, verlieren Kraft oder Lust oder beides.

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Ich vergleiche mich

Die Art, wie wir vergleichen, ist nicht objektiv, sondern subjektiv, und fällt oft zu unseren Ungunsten aus. Es gibt nämlich immer einen Menschen, der z. B. intelligenter, reicher, schlanker, netter ist als wir. Vergleiche mit individuellen und realistischen Maßstäben lassen uns eher am Ball bleiben.

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Ich sehe, was nicht erreicht ist

Immer mehr Menschen höre ich sagen, dass es sinnlos ist, Ziele zu haben. Damit mache man sich nur zusätzlich Stress. Hört man genauer hin, folgt dies daraus, dass wir gar nicht bemerken, wenn wir etwas erreichen. Es ist ein Phänomen unseres Gehirns, sich Unerledigtes stärker zu registrieren. Was uns gelingt, scheint stets selbstverständlich zu sein.

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Ich übernehme zu wenig Verantwortung - für mich

Würden Sie sagen, Sie handeln verantwortungsvoll? Ganz bestimmt. Im Job, für Ihre Familie, Freunde, Nachbarn … Doch auch für Sie selbst? Wie lange bleiben Sie bei einem neuen Ernährungskonzept für Ihren Wunschkörper, lernen etwas, bis Sie es richtig beherrschen? Für das, was uns wichtig ist, müssen wir uns selbst einsetzen.

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Ich habe keine Disziplin

Oft kommt ein ungutes Gefühl auf, wenn es um Disziplin geht. Je mehr wir uns im Arbeitsalltag beherrschen, sagen, was wir nicht meinen, um keine unerwünschte Antwort zu geben, bemühen, zwischendurch nicht zu viel Süßes zu naschen usw., desto weniger Disziplin ist übrig, wenn wir nach Hause kommen. Schlafmangel, ausgefallenes Essen, sprich: Glukosemangel, oder Infekte verschlimmern den Mangel an Willenskraft. Bedenklich ist dies, weil der Mangel an Selbstdisziplin zuallererst uns selbst schadet, uns unzufrieden und unglücklich macht.

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Ich verschiebe gern

Leider verschieben wir viele Dinge, weil wir in unserer täglichen Pflichterfüllung gefangen sind. Wir versagen uns selbst viel und denken, es gäbe irgendwann einen besseren Zeitpunkt dafür: wenn das Arbeitspensum abnimmt, der neue Chef sich etabliert hat, der Kredit abbezahlt ist, die Kinder größer sind. Wir verschieben nicht für etwas Besseres, sondern für scheinbare Pflichten. Und ärgern uns dann, wenn wir nicht erreichen, was wir uns vornehmen.

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Ich strenge mich auf die falsche Art an

Kaum ist Weihnachten vorbei, starten die Reduktionsdiäten und die Fitnessstudios haben Hochkonjunktur. Haben wir im Dezember eine Feier nach der anderen besucht und dabei geschlemmt, als gäbe es morgen nichts mehr, treten wir im Januar auf die Notbremse und quälen uns im Februar gleich noch durch die Fastenzeit. Dabei meinen wir, extreme Einschränkung, großer Verzicht, Höchstleitungen beim Sport seien die richtige Antwort. Wir sind bereit, einen hohen Preis an Lebensfreude zu bezahlen. Leider ist diese Überanstrengung, genauso wie in der Welt der Arbeit, kontraproduktiv. Weil wir dadurch die Freude an angemessener Anstrengung und Engagement für uns selbst verlieren.

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