Was die Kameras bei der WM nicht zeigen Flitzer-Blitzer

Immer, wenn bei der WM ein Flitzer aufs Spielfeld rennt, wird das im Fernsehen sofort ausgeblendet - halbnackte Bekloppte sind bei der Fifa unerwünscht. "Spiegel Online" zeigt die schönsten Platzrunden als Bildergalerie.
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FC Bayern, Stern des Südens: Dieser Fan des Rekordmeisters wollte beim WM-Spiel Deutschlands gegen die USA gern seinen Idolen die Hand geben. Also stürmte er auf den Platz,...

Foto: Srdjan Suki/ dpa
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...klatschte beim Torschützen Thomas Müller ab...

Foto: Michael Steele/ Getty Images
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...und wurde von Kapitän Philipp Lahm mit Handshake und einem Grinsen begrüßt. Die Fifa fand den Auftritt des Mannes weniger witzig: Im Fernsehen war er nicht zu sehen, stattdessen wurden Fans auf der Tribüne gezeigt.

Foto: Michael Steele/ Getty Images
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Schon beim Vorrundenspiel gegen Ghana hatte es ein Störer auf den Platz geschafft. Sein Auftritt sorgte allerdings für ernsthafte Irritationen: Der Bauch des Polen sei unter anderem mit SS-Runen bemalt gewesen, meinten Beobachter.

Foto: Andreas Gebert/ dpa
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Brasilianischen Medien zufolge stritt der Mann die Vorwürfe aber ab - es habe sich lediglich um zwei "4"-Ziffern seiner E-Mail-Adresse gehandelt.

Foto: Laurence Griffiths/ Getty Images
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Politisch weniger fragwürdig war dieser Flitzer beim Spiel Frankreichs gegen die Schweiz. Amüsiert bis befremdet sehen Yohan Cabaye und Mathieu Valbuena den Mann auf sich zukommen,...

Foto: Marius Becker/ dpa
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...der ihnen - so darf man anhand seiner Kriegsbemalung spekulieren - für den Fortgang des Spiels alles Gute wünscht.

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Ordner der WM-Arena in Salvador da Bahia bereiten der Clownerie schließlich ein Ende...

Foto: Marius Becker/ dpa
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...und bringen den Frankreich-Fan mit einem gekonnten Wrestling-Manöver zu Boden. Unklar ist übrigens, mit welchen Strafen Flitzer für ihre Aktionen rechnen müssen. Der selbst ernannte "König der Flitzer", Jaume Marquet, sprach in einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" einmal von Geldbußen von bis zu 60.000 Euro.

Foto: Marius Becker/ dpa
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Auch beim Spiel Belgiens gegen Algerien in Belo Horizonte gab es einen Zwischenfall mit einem Flitzer - allerdings schon vor Anpfiff der Begegnung.

Foto: PHILIPPE DESMAZES/ AFP
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Dieser junge Mann wird von Ordnern nach dem Spiel Südkoreas gegen Belgien abgeführt.

Foto: imago
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Gegen Ende der Begegnung Chiles gegen Australien war dieser Fan auf den Platz gelaufen. Auch für ihn endet das Abenteuer in den Armen von Sicherheitsleuten.

Foto: imago
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Hochamüsant sind zum Teil auch die Zwischenfälle bei öffentlichen Trainingseinheiten der WM-Teams. Am Freitag unterbricht ein Teenager mit einem Platzsturm die Übungen der französischen Mannschaft in Ribeirao Preto.

Foto: FRANCK FIFE/ AFP
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In einer slapstickreifen Szene rennen sich zwei Sicherheitsleute gegenseitig über den Haufen, als sie versuchen, den Jungen einzufangen. Dieses Kunststück gelingt ihnen später dennoch - den Flitzer übergeben sie der Polizei.

Foto: FRANCK FIFE/ AFP
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Denkwürdiger Auftritt auch beim öffentlichen Training der Portugiesen. Barfuß versucht dieser weibliche Cristiano-Ronaldo-Fan, sich zu seinem Idol durchzutanken,...

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...ihre Bemühungen versanden jedoch in den dicht gestaffelten Reihen der gut gelaunten Sicherheitsleute.

Foto: Paulo Duarte/ AP/dpa
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Überhaupt, das Training der WM-Mannschaften: Wohl auch, weil Störaktionen hier sehr viel einfacher durchzuziehen sind als bei den eigentlichen Spielen, gab es während der Vorrunde bereits eine ganze Reihe von Flitzern zu sehen. Hier wird gerade einer beim Training der Franzosen von einem Physiotherapeuten verfolgt.

Foto: David Vincent/ AP/dpa
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Dieser Junge flieht im Vollsprint vor seinen Häschern. Schauplatz: öffentliches Training der Portugiesen am 12. Juni in Campinas.

Foto: Jose Sena Goulao/ dpa
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Auch die Brasilianer wurden während ihrer Trainingseinheiten bereits von Fans beehrt - hier sind Hermanes und Willian zu sehen.

Foto: STRINGER/BRAZIL/ REUTERS
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Mit einer geradezu freundschaftlich wirkenden Umarmung bringt ein Ordner einen weiteren Flitzer zu Boden - hier beim Training der Nigerianer im Stadion des Guarani FC.

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