Warren Buffett Sein Leben, seine Ideen

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Warren Buffett wurde am 30. August 1930 in Omaha geboren. In die Wiege gelegt war ihm -mit zweitem Namen übrigens Edward getauft - sein stellarer Aufstieg nicht, aber ganz offenkundig auch nicht unmöglich. Sein Vater Howard war Broker, gemeinsam mit Frau Leila und zwei Geschwistern bildeten sie eine klassische US-amerikanische Mittelschichtfamilie. Im Bild übrigens sein Kindheitshaus.

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So ruhte der junge Warren - sein Kinderzimmer. Schon früh fand er die Arbeit seines Vaters spannend, besuchte ihn in dessen Büro. Dort trug er die Aktiennotierungen mit Kreide auf einer Tafel auf - so war die Börsenwelt, bevor mit dem Computer die binäre Welt ihren Siegeszug antrat. Mit 11 Jahren, so wird es kolportiert, schritt der junge Warren dann zur Tat. Er kaufte 3 Aktien von Cities Service Preferred zum Kurs von 38 Dollar. Man kann sich die Nervosität des Novizen vorstellen, als die Papiere auf 27 Dollar fielen, doch Buffett blieb fest. Und konnte bei 40 Dollar verkaufen. Er selbst sollte das Erlebnis später als Lehrstunde bezeichnen. Denn die Aktie sollte noch auf 200 Dollar steigen.

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Mit 16 zog es Buffett an die Universität -zuerst an die University of Pennsylvania, dann an die University of Nebraska. Mit 20 war er frischgebackener Absolvent und hatte 10.000 Dollar von seinen Kindergeschäften auf der hohen Kante. Dann ging er an die Columbia University - gründete auch die Firma Buffett Partnership. 1959 war das, er selbst zahlte 100 Dollar ein, Freunde und Verwandte steuerten zusätzliche 105.000 Dollar bei. 1969 löste Buffett die Firma auf - Berkshire Hathaway wurde geboren. Genauer, wurde umgewidmet. Denn die Firma existiere schon vorher, nur eben nicht als Investmentfirma.

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Das Unternehmen dient ihm als Investmentvehikel, quasi wie ein Fonds, der unterschiedliche Beteiligungen bündelt. Eines der Ziele? Man erklärte zum Beispiel, das gesamte Eisenbahntransportwesen in den USA zu kontrollieren zu wollen. Zwischenzeitlich gehörte Buffett tatsächlich der gesamte Bahnkonzern Burlington Northern Santa Fe.

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Zwischenzeitlich war Buffett auch als Bankenlenker aktiv - indem er die angeschlagenen Salomon Brothers zu retten versuchte. Und sich sogar vor den US-Behörden erklären musste.

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Heute hat Buffett reiche und mächtige Freunde, wie den Microsoft-Gründer Bill Gates. Doch auch als junger Bursche wusste Buffett, was er wollte. Mit 13 hatte er sein eigenes kleines Geschäft, war Zeitungsjunge und verkaufte Tipps für Pferdewetten. Kreativ war er schon damals - er versuchte sein Fahrrad in der Steuererklärung unterzubringen. Um 35 Dollar sollte es die Umsätze mindern.

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Buffett wie man ihn kennt - immer für einen Gag zu haben.

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Was mag Buffett sonst noch? Einfache Unternehmen, die Dinge, die verständlich sind. Unter anderem deswegen dürfte er nach HJ Heinz gegriffen haben, der Ketchup-Ikone.

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Das "Meeting" - Buffett vor einem Porträt des Künstlers Michael Israel im Jahr 2008.

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2012 erklärte er dann, sich einer Prostatakrebsbehandlung zu unterziehen - sich aber gut fühle. Die Suche nach einem Nachfolger läuft dennoch. Kernvoraussetzung: Sein Nachfolger müsse drei Fehler vermeiden, die Unternehmen in der Vergangenheit gemacht hätten. Dieses "ABC des Zerfalls" laute: "Arroganz, Bürokratie und Selbstgefälligkeit", schrieb der 84-Jährige in einem Brief an seine Aktionäre. Derzeit wird der Name Ajit Jain oft genannt.

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